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Donnerstag, 2. August 2007
The Pulse 1
chaggy82, 22:20h
DMZ
Autor: Brian Wood
Zeichner : Riccardo Burchielli
Kurze Einführung:
DMZ spielt in einer gar nicht so fernen Zukunft, in der in den USA ein 2. Bürgerkrieg ausgebrochen ist, wobei die eine Seite von der Regierung der Vereinigten Staaten besetzt ist und die andere von einer Rebellen- und Partisanenbewegung namens „Free States“, die von Montana ausgehend eine Ortschaft nach der anderen „infiziert“ hat. „Infiziert“ deswegen, weil sich die „Free States“ eher als politische Bewegung und nicht als geographische Militärmacht ansieht. Als schließlich die Regierung der USA versucht militärisch einzugreifen, ist es zu spät, die „Free States“ haben schon mehrere Städte unter ihre Kontrolle gebracht. Um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, vereinbaren beide Seiten einen Waffenstillstand, in diesen wird unter anderem festgelegt, dass die „Free States“ New York City verlassen und Manhattan eine nichtmilitärische Zone wird (De-Military Zone = DMZ).
Die Hauptfigur ist Matthew Roth, ein junger Fotograf, der durch die Beziehungen seines Vaters mit dem Militär und dem Sender Liberty News, der Fotoassistent des hochdekorierten Kriegsjournalisten Viktor Ferguson wird.
Dieser plant einen Bericht aus dem abgeriegelten Manhattan, das mittlerweile im Sprachjargon vorwiegend DMZ genannt wird. Jedoch endet der Flug nach Manhattan hinein nicht so wie geplant.
Gerettet von der jungen Krankenschwester Zee Hernandez, muss Matty Roth feststellen, dass beinahe alles was die „Welt draußen„ , glaubt über die DMZ zu wissen falsch ist. Kurz entschlossen packt sich Matty seine Kamera und die übrig gebliebene Ausrüstung und berichtet selbst aus der autonomen Stadt Manhattan, DMZ.
Fazit:
Wer politische Comics im Stile von V wie Vendetta, Watchmen oder den politischen Hintergrund von Marvels Civil War mag, der ist bei DMZ genau richtig.
-„Staats“politisch – Regierung vs. Rebellen , DMZ als neues politisches Gemeinwesen
- wirtschaftspolitisch – Kriegsgewinnler Trustwell Inc.
- medienpolitisch – Propagandasender Liberty News
Brian Wodd macht ein sehr gutes „Character-Writing“, d.h. dass jedes Mal wenn eine Person ins unmittelbare Spotlight gerät, diese von dem Autor sehr viel Tiefe verliehen wird ( z.B. Rebellenanführer 1. mal vorgestellt könnte er direkt der Michigan Miliz aus dem Film Bowling for Columbine entsprungen sein, die Entwicklung läuft weiter, er wird zum sympathischen Redneck, der das alles aus Vaterlandsliebe macht, schließlich ein Knick , der Bastard würde beinahe alles tun um „seinen“ Krieg zu gewinnen. Und so ist dass bei allen Charakteren, kommen sie beim ersten Kontakt noch etwas flach und schablonenhaft daher, so gewinnen sie häufig mit der Zeit Schärfe und Tiefe.
Was aber an DMZ mit am meisten besticht, ist vor allem wie die Einwohner der DMZ mit ihren Schicksal umgehen, mitten im Niemandsland, bedroht von zwei sich feindlich gegenüberstehenden Blöcken, zu leben.

Autor: Brian Wood
Zeichner : Riccardo Burchielli
Kurze Einführung:
DMZ spielt in einer gar nicht so fernen Zukunft, in der in den USA ein 2. Bürgerkrieg ausgebrochen ist, wobei die eine Seite von der Regierung der Vereinigten Staaten besetzt ist und die andere von einer Rebellen- und Partisanenbewegung namens „Free States“, die von Montana ausgehend eine Ortschaft nach der anderen „infiziert“ hat. „Infiziert“ deswegen, weil sich die „Free States“ eher als politische Bewegung und nicht als geographische Militärmacht ansieht. Als schließlich die Regierung der USA versucht militärisch einzugreifen, ist es zu spät, die „Free States“ haben schon mehrere Städte unter ihre Kontrolle gebracht. Um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, vereinbaren beide Seiten einen Waffenstillstand, in diesen wird unter anderem festgelegt, dass die „Free States“ New York City verlassen und Manhattan eine nichtmilitärische Zone wird (De-Military Zone = DMZ).
Die Hauptfigur ist Matthew Roth, ein junger Fotograf, der durch die Beziehungen seines Vaters mit dem Militär und dem Sender Liberty News, der Fotoassistent des hochdekorierten Kriegsjournalisten Viktor Ferguson wird.
Dieser plant einen Bericht aus dem abgeriegelten Manhattan, das mittlerweile im Sprachjargon vorwiegend DMZ genannt wird. Jedoch endet der Flug nach Manhattan hinein nicht so wie geplant.
Gerettet von der jungen Krankenschwester Zee Hernandez, muss Matty Roth feststellen, dass beinahe alles was die „Welt draußen„ , glaubt über die DMZ zu wissen falsch ist. Kurz entschlossen packt sich Matty seine Kamera und die übrig gebliebene Ausrüstung und berichtet selbst aus der autonomen Stadt Manhattan, DMZ.
Fazit:
Wer politische Comics im Stile von V wie Vendetta, Watchmen oder den politischen Hintergrund von Marvels Civil War mag, der ist bei DMZ genau richtig.
-„Staats“politisch – Regierung vs. Rebellen , DMZ als neues politisches Gemeinwesen
- wirtschaftspolitisch – Kriegsgewinnler Trustwell Inc.
- medienpolitisch – Propagandasender Liberty News
Brian Wodd macht ein sehr gutes „Character-Writing“, d.h. dass jedes Mal wenn eine Person ins unmittelbare Spotlight gerät, diese von dem Autor sehr viel Tiefe verliehen wird ( z.B. Rebellenanführer 1. mal vorgestellt könnte er direkt der Michigan Miliz aus dem Film Bowling for Columbine entsprungen sein, die Entwicklung läuft weiter, er wird zum sympathischen Redneck, der das alles aus Vaterlandsliebe macht, schließlich ein Knick , der Bastard würde beinahe alles tun um „seinen“ Krieg zu gewinnen. Und so ist dass bei allen Charakteren, kommen sie beim ersten Kontakt noch etwas flach und schablonenhaft daher, so gewinnen sie häufig mit der Zeit Schärfe und Tiefe.
Was aber an DMZ mit am meisten besticht, ist vor allem wie die Einwohner der DMZ mit ihren Schicksal umgehen, mitten im Niemandsland, bedroht von zwei sich feindlich gegenüberstehenden Blöcken, zu leben.

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