Samstag, 11. August 2007
Wolverine Civil War TPB - The Pulse 02
Titel: Wolverine Civil War TPB ( beinhaltet Wolverine #42 - 48 )
Autor: Marc Guggenheim
Zeichner: Humberto Ramos



Kurze Einführung:
Als das als "Stamford-Disaster" inzwischen bekannte Unglück über das Marveluniversum hereinbricht, ist Wolverine gerade wieder einmal knapp den Tod entronnen, der ihm in Form eines Flugzeugabsturzes aufgelauert hatte. Nichtsdestotrotz schließt sich Logan (=Wolverine) den Rettungskräften um den New Avengers & anderen Superhelden an. Er erlebt die Distanzierung der "normalen Mitbürger", als er ziemlich rüde aus seiner Lieblingssushibar rausgeschmissen wird. Frustriert von diesen Erlebnis & der Untätigkeit gegenüber Nitro, der die Katastrophe verursacht hat, entschließt er sich dazu, den Warnungen Tony Starks (Iron Man) zum Trotz, Nitro persönlich nachzujagen.
Als Logan Nitro schließlich aufspürt, wird offenbar, dass noch andere Mächte an Nitro Interesse haben, die einen wollen sich rächen & die anderen Nitro loswerden. Um beide Parteien kümmert sich Wolverine auf seine unnachahmliche Art & Weise. Dabei zeigt sich, dass auch einige, die eigentlich auf seiner Seite stehen sollten, kein Interesse daran haben, dass die Wahrheit hinter der Stamfordkatastrophe ans Licht kommt.

Fazit:
Zwei Gründe sind hauptausschlaggebend wieso man sich dieses Tradepaperback (=TPB) unbedingt kaufen sollte.
Der eine wäre der Zeichenstil von Ramos ( bekannt hierzulande vor allem aus Crimson & Out There ). Sein eher eckig-kantiger & mangaartiger Zeichenstil passt einfach hervorragend zu Wolverine.
Zweitens bekommt man hier auch endlich mal den wahren Grund für den Civil War geliefert, der in dem nie endenden Hunger nach Profit eines Unternehmens (bzw. seines CEOs) liegt. Dieses (bzw. dieser) entfacht Kämpfe & Konflikte, um aus diesen selbst bzw. aus dem Wiederaufbau hinterher Kapital zu machen.

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Stuttgart – meine erste Liebe
„Wo kommst du her?“
„Ludwigsburg.“
„Wo ist das denn?“
„Bei Stuttgart.“
„Oh mein Gott, du lebst bei diesen sauertöpfischen, konservativen & geizigen Schwaben, mein Beileid.“

Solche Kommentare muss man sich andauernd anhören, wenn man im außerschwäbischen Bereich unterwegs ist und sich als Bewohner der Hauptstadt der Spätzlesfresser outen muss. Dabei schmerzt vor allem, dass die Leute auf der einen Seite völlig falsch liegen auf der anderen Seite aber auch Recht haben.

1. Stuttgart ist hässlich

Es tut mir zwar weh, dies zuzugeben, aber Stuttgart ist wirklich eine hässliche Stadt, angefangen bei den großen Industriegebieten Feuerbach – Zuffenhausen - Neuwirtshaus & Bad Cannstatt - Untertürkheim, den Messehallen auf den Killesberg, der Wüste vor der Türlenstraße, die großartig im Beton-Stil der 70er Jahre gestaltete Uni Vaihingen und den in 2 Hochhaustürmen gequetschten Campus der Uni Mitte, den Bausünden am Hauptbahnhof, dieses riesigen Glas-Stahlbetonwürfel erinnern mich irgendwie an die monumentalen Totenstädte der Antike bis zu den neuesten Irrwegen der Architektur am kleinen Schlossplatz.

Jaja Glanzlichter sind selten und eher die absolute Ausnahme als die Regel.

Dazu kommt eine wirklich ( laut meiner Meinung ) widerwärtige Affinität zum Auto, dies drückt sich in der Stadtplanung dahingehend aus, dass die Stadt unbedingt autogerecht gebaut werden muss. Das führte zu einer Furchterregenden Sammlung von großen Ausfallstraßen und den damit einhergehenden Verkehr.

Der Fluss (Neckar) ist größtenteils von Fabriken umzingelt und wo er das nicht ist, steigen einem auch schon die lieblichen Düfte der Kläranlage in die Nase. Der Stadtbach (Nesenbach) wird bei Heslach unter die Erde gezwungen und die meisten Einwohner wissen inzwischen nicht einmal das ihn überhaupt gibt.

Ich könnte hier auch noch weiter von Hochhaussiedlungen am Stadtrand (Freiberg, Neugereut) erzählen oder mich auch über die Neigung „kostbare Fildererde“ zu versiegeln auslassen. Aber merkt man ja auch so dass Stuttgart nicht gerade die schönste Stadt der Welt ist.

2 Industriestadt

Wie man schon oben sehen konnte ist Stuttgart eine Stadt im ( Würge- ) Griff der Industrie. Firmen wie Porsche, Daimler ( - Benz, - Chrysler, - ? ), Bosch usw., haben ganz deutlich der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.

3. Schwaben

Das Volk dessen Seele am „schwärzesten“ ist, sind nicht die Bayern sondern die Schwaben.
„Nein, nein wir sind tausendmal konservativer als die Schwaben.“, schreien da natürlich die Bayern auf.

Gut gut, vielleicht ist dem sogar so, aber wenigstens haben die Bayern in ihrer Hauptstadt in ihrer Hauptstadt einen „roten“ OB sitzen, was haben wir?
Japp, dank der Tatsache, dass sich bei uns die SPD und die Grünen so gut verstehen, der gottverdammte Schw#*@t$lschuster.

Eine solch treue Klientel finden die rechten Parteien nirgendwo sonst in Deutschland, nicht umsonst stellt die CDU beinah seit dem Anfang des Bundeslandes den Ministerpräsidenten. Auch auf die Tatsache dass die REPs jahrelang im Landtag saßen, sollte man an dieser Stelle mal hinweisen. Der einzige Grund, dass sie dies gerade nicht machen, ist die so genannte „integrative“ Wirkung der CDU. Und das schlimmste ist, dass die CDU hierzulande auch noch darauf stolz ist und sich durch markige Sprüche, Reden & Aktionen halsbrecherisch um diese Wähler bemüht. Das beste Bsp. Hierfür ist der „Filbinger-Komplex“, der sogar nach seinen Tod für einigen Wirbel sorgt.

Der Nährboden für den Erfolg der konservativen Parteien sind verdrehte Werte, übertriebenes Traditionsbewusstsein & durchgeknallter Obrigkeitswahn.

Verdrehte Werte?

Nun ja in Schwaben zählt eigentlich nur ein Wert, das schöne Geld.

Ein glückliches Leben hat ihrer Meinung nur derjenige der wirtschaftlichen Erfolg hat. Wer jemand sein und anerkannt sein will, muss reich sein. Dies führt zu knallharten Kampf ums Geld, in dem mitunter alle moralischen Werte über Bord geworfen werden, außerdem natürlich zu dem bekannten & berühmt – berüchtigten Geiz der Schwaben.

Dass solche Leute nicht gerade besonders fröhlich & Freundlich sind liegt da ja auf der Hand.

Grgs - Die Wahrheit schmerzt oder?

Das Gute ist, dass dies alles zwar stimmt, aber um es mal so zu sagen: Wo Schatten ist, da muss ja auch irgendwo Licht sein. Und so kommen wir nun ( endlich ) dazu auch mal etwas Lobenswertes über diese geilste aller Städte zu schreiben.

1. Es gibt nicht nur Schwaben

Ein großer Teil der verbitterten & konservativen Schwaben ist sowieso aufs Land hinausgezogen ( geflüchtet ? gg ) und Platz für Neuankömmlinge aus aller Welt gemacht. Diese haben durch ihre nichtschwäbische Art dafür gesorgt, dass die Stadt offener wird

Die Norddeutschen, durch ihre kantig - ehrliche, aber meist doch freundliche, Art setzen damit einen Kontrapunkt, zu den nach vorne hin lächelnden, hinten rum aber gemein intrigierenden Schwaben.

Die Italiener brachten völlig neue kulinarische Spezialitäten ( Pizza, Spagetti, Lasagne und Eis ) und sind meistens freundliche Familienmenschen.

Die Badenser wollen einfach aus Prinzip nicht so sein, wie die ihnen verhassten Schwaben.

Die Exilhessen kommen aus einen Land das von seiner Mentalität einfach sehr viel freundlicher als BW ist und mühen sich ab, ein wenig freundlicheres Klima zu schaffen.

Die Polen schließlich, die verschrien sind als notorische Autodiebe & Deutschland-Hasser, sind in Wahrheit freundlich, fleißig und äußerst großzügig.

Usw.

Der Großteil der mir bekannten freundlichen Menschen stammt oft gar nicht aus Schwaben und hat so nicht den, vielleicht im Erbgut versteckten, Geburtsfehler abbekommen sauertöpfisch, konservativ & geizig zu sein.

2. Kultur

Was die Stadt ( unter anderem ) so wohnenswert macht ist ihre kulturelle Quantität & Qualität
Die Oper ( mehre Male national ausgezeichnet ), die Theater der Altstadt & Westens, die anderen Theater, die Staatsgalerie, das Löwentor– und Rosensteinmuseum, das Ballett, die Schleyerhalle und die neue Porschearena sind nur ein kleiner Auszug aus dem kulturellen Angebot einer Stadt die verdammt viel Kultur hat.

Aber die Kultur die für mich zählt, ist…………
selbstverständlich auch dabei ( auch wenn die Stuttgarter Obrigkeit mitunter alles tut, um diese aus der Stadt zu vertreiben ), nämlich die Hip-Hop Kultur, die als Kolchose bundesweit einen guten Ruf besitzt.

Ja Mann, diese Stadt hat Helden wie Afrob, Freundeskreis, die Massiven, Fanta 4 & DJ Thomilla ( nur ein kleiner Auszug ) hervorgebracht, aus der Region starten gerade Plan B & Maeckes durch ( Buggi – Town ).

Stuttgart ist ( und bleibt hoffentlich ) einer DER Hochburgen deutschen Hip-Hops, das sieht man auch durch die Ausrichtung des größten eintägigen Hip-Hopfestivals, den Hip-Hop Open.

Wenn man sieht wie die Crowd abgeht, wenn ihre Local Heroes aufspielen, kann man verstehen, was für einen Einfluss Hip-Hop inzwischen in Stuttgart genommen hat.

3. Begeisterungsfähigkeit

„Das ist ja unglaublich, wie die Schwaben hier feiern.“
Das war der Kommentar No. 1 vor & nach dem Spiel um Platz 3 und bei der Meisterfeier des VfB Stuttgart.

Vermutlich nahm die gesamte Republik vorher an, dass die Stuttgarter nicht feiern können.
Bullshit!!!

Zum Beispiel ist das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen nicht ohne Grund das zweitgrößte Volksfest in Europa. Ich war zwar noch nie dort, aber ich hab mir sagen lassen dass die Besucher in den Bierzelten ganz schön heftig abgehen.

Was Feste angeht sind die Stuttgarter sowieso immer bereit und es finden andauernd irgendwelche statt (ok mal schauen was wir einfach so aus dem Gedächtnis zusammenbekommen ) :
Volksfest, Frühlingsfest, Sommerfest, Hamburger Fischmarkt, Weihnachtsmarkt, Jazz Open

aaargh scheiße mein Gedächtnis ist echt ein Sieb, verdammt.

Auch an die Hip-Hop Open sei erinnert, wo die Crowd jedes Mal heftig abgeht und schließlich natürlich an die WM 2002 ( bin damals das erste Mal auf der Theodor-Heuß Straße zum Hauptbahnhof herunter gelaufen) oder die EM 2004 ( Autokorso mit Griechen & Portugiesen )

Dies alles wurde jedoch getopt von der WM 06.

Meine Güte was für ne Stimmung, auch bei den ausländischen Mannschaften musste die Theodor-Heuß Straße nach Siegen gesperrt werden. Es war einfach genial.

Erinner, erinner, erinner….

Die VfB Meisterfeier war schließlich der absolute Höhepunkt. 250.000 Menschen auf den Beinen in einer ca. 500.000 Einwohner zählenden Stadt, das kann man, glaub ich, relativ gesehen, nicht mehr toppen.

4. Schönste Stadt Deutschlands

Häh wasn jetzt los?
Wir dachten Stuttgart sei super-hässlich?
Biste bescheuert oder was?
Nein aber schizophren, jedenfalls könnte man es bei dieser Stadt so empfinden.

Was die Architektur angeht ist Stuttgart wirklich eine Katastrophe, aber dank 2 Tatsachen kann man dies komplett vergessen.

1. Stuttgart ist grün
2. Stuttgart ist eine Kesselstadt

Diese beiden Tatsachen miteinander verbunden führen zu langen Spaziergängen, phänomenalen Ausblicken und chilliges Abhängen in den Parkanlagen bzw. Wäldern.

So einfach ist das.

Fin

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Welcome Back True Believers – Zwischen Den Welten 5
Welcome back, welcome back,
weeelcooome baaaaack

Herzlich willkommen zurück in chaggys Zirkus der Verrücktheiten, Mystifikationen und Legenden.
Ich muss mich entschuldigen, dass ihr so lange warten musstet, aber mein Zug zum globalen Dorf, geht nur wöchentlich ( wenn ich Glück habe & meine Brüder mich fahren lassen ).
„Warum hat es dann am Anfang beinah täglich von dir neuen Stuss gegeben?“ fragt ihr euch bestimmt.
Gute Frage, nächste Frage, soll heißen kann die Frage so nicht beantworten (sorry).

Aber eines kann ich jetzt schon versprechen, dass ich versuchen werde wenigstens einmal die Woche hier den heißen Scheiß zu präsentieren und wenn ich es einmal nicht schaffen sollte, könnt ihr mir immer noch den Kopf abhacken.

Checkt den Scheiß ab:

Hier & Jetzt exklusiv auf chaggy82.blogger.de
Ach ja, wenn ihr euren Senf zu meinen Scheiß dazugeben wollt, bitte sehr, bin immer über Resonanz froh, außerdem schmeckt es dann vielleicht besser ( und wenn ihr keinen Senf mögt, könnt ihr ja auch Ketchup oder Mayo benutzen ).

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Schwarz auf Weiss 1
Welcome back, true believers, gleich mal mit einer neuen Kategorie.
Schwarz auf Weiss, um was wird es wohl hier gehen?

Trommelwirbel
.
..

….
Um Bücher ( ach ihr wusstet das schon, sehr gut, sehr gut, 1 setzen ).
Alle möglichen Arten & Sparten werden hier vertreten sein, aber ich denke mal der Fokus wird doch auf die Fantasy gerichtet sein.
So genug drum herum geredet, Vorhang auf für:

Hythrun Chronicles – Jennifer Fallon

Die Hythrun Chronicles sind Fantasy der eher unorthodoxen Art.
Soll heißen, man braucht nicht unbedingt größeres Wissen über die verschiedenen „Standard“ Fantasy Völker ( z.B. Elfen, Zwerge, Trolle, Orks ), denn diese kommen gar nicht vor. Es gibt zwar drei nicht-menschliche Völker; die Götter, die Harshini & die Dämonen; aber die Harshini haben sich zusammen mit den Dämonen größtenteils aus der Welt zurückgezogen und die Götter können nur mit den Harshini direkt in Kontakt treten, soll heißen die Nicht-Menschen kommen nur selten und sporadisch vor.
Magier gibt es zwar auch, aber ihre Gilde wurde im größten Teil der Welt verboten und das Überbleibsel in Hythria ist nur noch ein Schatten früherer Tage, weil es kaum noch Menschen mit echten magischen Talent gibt und die Mitglieder der Gilde deswegen meistens Nichtmagier sind, die ähnlich wie die Maester in „Das Lied von Eis & Feuer“ wissenschaftlichen & administrativen Tätigkeiten nachgehen.

Die Hauptperson ist Marla Wulfskling, sie ist neben ihren Bruder Lernen, dem Großfürsten von Hythria, der einzige Nachkomme des herrschenden Wulfsklinggeschlechts. Weil sie noch unverheiratet ist, soll sie jetzt, wo sie erwachsen wird, verheiratet werden, dies ist deshalb so dringend geboten, da ihr Bruder nur „andere“ Neigungen zeigt und sich standhaft weigert, auch nur an Sex mit dem anderen Geschlecht zu denken, ihr Sohn wird vermutlich deshalb einmal den Thron erben.
Um diese Tatsache herum entwickelt sich ein gut lesbares Intrigenspiel, das durch von außen einwirkende Faktoren bereichert & mitunter angeheizt wird.

Die Fantasy kommt zwar ein wenig zu kurz, aber wird lustig ( Die Harshini z.B. die die Macht der Götter haben, diese aber nicht zu gewalttätigen Zwecken benutzen können bzw. besser gesagt gar nicht wissen, was Gewalt eigentlich ist. ) & an den richtigen Stellen sinnvoll eingesetzt.
Die Romane leben vor allem von der Tiefe & Wandlungsfähigkeit ihrer Figuren ( im ersten Roman sind dies vor allem Marla, ihr Zwerg & Wrayan Flinkfinger, im 2. kommt dann der „Kindergarten“ um Damin Wulfskling hinzu ) und den Gesprächen, Handlungen & Intrigen unter diesen. Zu empfehlen für Freunde der Werke von Marion Zimmer Bradley ( „Nebel von Avalon“ ) und George Martin ( „Das Lied von Eis & Feuer“ ). Wer eher auf gut erzählte Charaktere als auf Hack’n’Shlash Wert legt, wird mit diesen Büchern seine helle Freude haben.

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