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Samstag, 27. Oktober 2007
Nightwing A Knight in Blüdhaven – The Pulse 13
chaggy82, 00:30h
Titel:
Nightwing – A Knight in Blüdhaven TPB
(Nightwing #01-#08)
Autor:
Chuck Dixon
Zeichner:
Scott McDaniel
Verlag:
DC Comics

Kurze Einführung:
Blüdhaven das ist die verkommene “kleine Schwester” von Gotham. Ein Ort beherrscht vom Verbrechen, der aufzeigt wie Gotham wäre, wenn Batman nicht über die Stadt wachen würde.
Als es jedoch in Blüdhaven zwischen den Verbrechersyndikaten zu Unruhen kommt und in Gotham 21 Leichen aus dem Wasser gefischt werden, schickt ein angepisster Batman seinen Protege Nighwing los, damit dieser die Morde aufklärt.
Als Nightwing in Blüdhaven eintrifft, merkt er ziemlich schnell, dass hinter den Morden mehr steckt und dass jemand gewaltsam versucht in Blüdhaven die Macht auf den Straßen zu übernehmen. Dieser Fall ist jedoch die Chance für ihn aus dem langen Schatten seines Mentors herauszutreten und sich einen eigenen Namen zu machen, aber er muss aufpassen, dass er in dieser Stadt in der er ohne jede Rückendeckung agieren muss, nicht von den Ereignissen überrollt wird.
Personalien:

Nightwing (Dick Grayson):
Nightwing?
Noch nie von dem gehört
So dürfte die Reaktion der meisten sein, obwohl Dick Grayson zu den bekanntesten Comiccharas weltweit gehört.
Schließlich war er lange Zeit ein Mitglied des dynamischen Duos a.k,a, Batman & Robin.
In den frühen 80er Jahren jedoch emanzipierte er sich von der Rolle des „Wasserträgers“ Robin und legte sich mit Nightwing eine neue (und eigene) Identität zu.
Nachdem er mehrer Jahre in der Rolle des Anführers der Teen Titans & des geduldigen Kronprinzen von Gotham zugebracht hat, ist Blüdhaven nun die große Chance für den „besten Artisten der Welt“ sich auf die eigene Beine zu stellen.

Angel Marin:
Der (ehemalig?) mächtigste Bandenchef von Blüdhaven.
21 seiner Männer tauchen als Wasserleichen in Gotham auf, daraufhin wird Nightwing nach Blüdhaven geschickt, um der Ursache ihres Todes auf den Grund zu gehen.
Als er jedoch dort eintrifft, scheint es so, als ob ihr Boss gleich mit von der Bildfläche verschwunden wäre, oder vielleicht doch nicht?

Reynard (Foxy):
Untergebener von Black Mask, einem der Paten von Gotham.
Black Mask versucht sein Territorium nach Blüdhaven auszuweiten, natürlich auf Kosten der dortigen „Crime Lords“.
Ist Angel Marin einer der Opfer dieses Eindringens?

Dudley „Deadly“ Soames:
Undurchsichtiger Inspector des BPD, der es durch das Tanzen auf mehreren Hochzeiten geschafft hat, ein (relativ) sorgenfreies Leben in Blüdhaven zu führen.
Aber vielleicht reicht ihm das nicht mehr und er versucht nun nach der Macht zu greifen?

Lady Vic:
Assasine, die von Marin angeheuert, aber noch nicht ausbezahlt wurde.
Versucht nun ihr Geld zu bekommen und jagt der Spur von Marin hinterher.
Um diesen zu bekommen ist ihr jedes Mittel recht.

Freddy Minh:
Chef der asiatischen Banden von Blüdhaven.
Tritt jedoch seit Jahren nicht mehr persönlich in Erscheinung und lässt seine Befehle durch seine Frau ausführen.
Er würde am meisten von Marins Verschwinden profitieren, aber ist er deswegen schon derjenige der ihn verschwinden & 21 von Marins Männern umbringen ließ?

Blockbuster (Roland Desmond):
War lange Zeit ein, nur durch seine Muskeln starker, Sparringspartner der Titans. Nachdem er jedoch einen Deal mit dem Dämonenlord Neron eingegangen ist, darf man ihn nicht mehr unterschätzen, weil er nicht mehr nur noch ein geistloser Muskelberg ist.
Abschließendes Geplauder:
Nightwing ist mein absoluter Lieblingscharakter im DCU und so war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich über ihn hier mal schreibe.
Der Grund liegt, man darf es mittlerweile so nennen, in der „Blüdhaven-Saga“, in der er in knapp 100 Heften um das Schicksal dieser Stadt kämpft, am Ende gewinnt & gleichzeitig verliert.
Und in diesen grandiosen Scheitern zeigt sich das Faszinierende an Nightwing; Ein Chara, der in seinen Kampfskills vielleicht sogar noch stärker ist als sein Mentor Batman und auch in anderen Bereichen nicht weit hinter diesen zurücksteht.
Aber er tritt längst nicht so perfekt wie dieser auf, dies ist nun mal das was mich am meisten an Batman stört. Dieser eigentlich „gewöhnliche Sterbliche“, hampelt als Übermensch im DCU herum, macht nie irgendwelche Fehler, hat immer die perfekte Strategie, wartet auf jede Frage mit der perfekten Antwort auf und stellt sich als moralisches Vorbild über alles & jeden.
Nightwing durch seine Selbstzweifel gehemmt & meistens nicht ganz so arrogant und selbstgerecht im Auftreten, ist da doch gleich sehr viel symphatischer.
Nightwing – A Knight in Blüdhaven TPB
(Nightwing #01-#08)
Autor:
Chuck Dixon
Zeichner:
Scott McDaniel
Verlag:
DC Comics

Kurze Einführung:
Blüdhaven das ist die verkommene “kleine Schwester” von Gotham. Ein Ort beherrscht vom Verbrechen, der aufzeigt wie Gotham wäre, wenn Batman nicht über die Stadt wachen würde.
Als es jedoch in Blüdhaven zwischen den Verbrechersyndikaten zu Unruhen kommt und in Gotham 21 Leichen aus dem Wasser gefischt werden, schickt ein angepisster Batman seinen Protege Nighwing los, damit dieser die Morde aufklärt.
Als Nightwing in Blüdhaven eintrifft, merkt er ziemlich schnell, dass hinter den Morden mehr steckt und dass jemand gewaltsam versucht in Blüdhaven die Macht auf den Straßen zu übernehmen. Dieser Fall ist jedoch die Chance für ihn aus dem langen Schatten seines Mentors herauszutreten und sich einen eigenen Namen zu machen, aber er muss aufpassen, dass er in dieser Stadt in der er ohne jede Rückendeckung agieren muss, nicht von den Ereignissen überrollt wird.
Personalien:

Nightwing (Dick Grayson):
Nightwing?
Noch nie von dem gehört
So dürfte die Reaktion der meisten sein, obwohl Dick Grayson zu den bekanntesten Comiccharas weltweit gehört.
Schließlich war er lange Zeit ein Mitglied des dynamischen Duos a.k,a, Batman & Robin.
In den frühen 80er Jahren jedoch emanzipierte er sich von der Rolle des „Wasserträgers“ Robin und legte sich mit Nightwing eine neue (und eigene) Identität zu.
Nachdem er mehrer Jahre in der Rolle des Anführers der Teen Titans & des geduldigen Kronprinzen von Gotham zugebracht hat, ist Blüdhaven nun die große Chance für den „besten Artisten der Welt“ sich auf die eigene Beine zu stellen.

Angel Marin:
Der (ehemalig?) mächtigste Bandenchef von Blüdhaven.
21 seiner Männer tauchen als Wasserleichen in Gotham auf, daraufhin wird Nightwing nach Blüdhaven geschickt, um der Ursache ihres Todes auf den Grund zu gehen.
Als er jedoch dort eintrifft, scheint es so, als ob ihr Boss gleich mit von der Bildfläche verschwunden wäre, oder vielleicht doch nicht?

Reynard (Foxy):
Untergebener von Black Mask, einem der Paten von Gotham.
Black Mask versucht sein Territorium nach Blüdhaven auszuweiten, natürlich auf Kosten der dortigen „Crime Lords“.
Ist Angel Marin einer der Opfer dieses Eindringens?

Dudley „Deadly“ Soames:
Undurchsichtiger Inspector des BPD, der es durch das Tanzen auf mehreren Hochzeiten geschafft hat, ein (relativ) sorgenfreies Leben in Blüdhaven zu führen.
Aber vielleicht reicht ihm das nicht mehr und er versucht nun nach der Macht zu greifen?

Lady Vic:
Assasine, die von Marin angeheuert, aber noch nicht ausbezahlt wurde.
Versucht nun ihr Geld zu bekommen und jagt der Spur von Marin hinterher.
Um diesen zu bekommen ist ihr jedes Mittel recht.

Freddy Minh:
Chef der asiatischen Banden von Blüdhaven.
Tritt jedoch seit Jahren nicht mehr persönlich in Erscheinung und lässt seine Befehle durch seine Frau ausführen.
Er würde am meisten von Marins Verschwinden profitieren, aber ist er deswegen schon derjenige der ihn verschwinden & 21 von Marins Männern umbringen ließ?

Blockbuster (Roland Desmond):
War lange Zeit ein, nur durch seine Muskeln starker, Sparringspartner der Titans. Nachdem er jedoch einen Deal mit dem Dämonenlord Neron eingegangen ist, darf man ihn nicht mehr unterschätzen, weil er nicht mehr nur noch ein geistloser Muskelberg ist.
Abschließendes Geplauder:
Nightwing ist mein absoluter Lieblingscharakter im DCU und so war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich über ihn hier mal schreibe.
Der Grund liegt, man darf es mittlerweile so nennen, in der „Blüdhaven-Saga“, in der er in knapp 100 Heften um das Schicksal dieser Stadt kämpft, am Ende gewinnt & gleichzeitig verliert.
Und in diesen grandiosen Scheitern zeigt sich das Faszinierende an Nightwing; Ein Chara, der in seinen Kampfskills vielleicht sogar noch stärker ist als sein Mentor Batman und auch in anderen Bereichen nicht weit hinter diesen zurücksteht.
Aber er tritt längst nicht so perfekt wie dieser auf, dies ist nun mal das was mich am meisten an Batman stört. Dieser eigentlich „gewöhnliche Sterbliche“, hampelt als Übermensch im DCU herum, macht nie irgendwelche Fehler, hat immer die perfekte Strategie, wartet auf jede Frage mit der perfekten Antwort auf und stellt sich als moralisches Vorbild über alles & jeden.
Nightwing durch seine Selbstzweifel gehemmt & meistens nicht ganz so arrogant und selbstgerecht im Auftreten, ist da doch gleich sehr viel symphatischer.
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Quo vadis DB ? – Stand Up For Your Rights 2
chaggy82, 23:58h
Die Deutsche Bahn macht heuer eher den Eindruck eines torkelnden Boxers kurz vor dem K.O. als den eines verantwortungsvollen & kundenfreundlichen Verkehrsunternehmens.
Genialer Start, oder?
Keine Einleitung, keine vorbereitende Ansprache, keine Selbstbeweihräucherung im chaggystyle?!?
Verflixt, wo ist mein Kuli hin?
Ah da isser ja
Hmm, vielleicht sollte ich doch mal ein bisschen weiter ausholen, die Situation aus meiner Sicht erläutern und die Gründe nennen, warum ich gerade mit der DB sehr unzufrieden bin.
Also:
Ich bin seit ca. 15 Jahren täglicher Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, bin als Pendler aufgewachsen und habe (eigentlich) nicht vor aufs Auto umzusatteln.
Um ehrlich zu sein liebe ich es „herumkutschiert“ zu werden, dabei meine Hände für andere Sachen, wie z.B. lesen & schreiben und bin froh, dass ich mir den Stress nicht antun muss, auf überfüllten deutschen Straßen unterwegs zu sein.
Aber so bin ich auch gezwungen das Drama was sich rund um die DB abspielt (fasziniert) zu beobachten.
Denn dies reicht von einen eigentlich unnötigen Arbeitskampf weiter zu einer unnützen Privatisierung mit kundenunfreundlichen Folgen bis zu einen total uneffektiven Bahnhofsprojekt namens Stuttgart 21, dass man auf Teufel komm raus durchsetzen will, obwohl es einige (auch konstruktive) Einwände dagegen gibt.
Nicht zu vergessen ständige Preiserhöhungen, die einen das Dabeibleiben bzw. Umsteigen auch nicht gerade erleichtern.
Und Umsteigen ist vielleicht das Stichwort!
Wenn ich mir so die Schlagzeilen der letzten Wochen & Monate (z.B. von der IAA) so anschaue, könnte ich beinahe den Eindruck bekommen, dass das Auto das umweltfreundlichste Verkehrsmittel überhaupt sei. Von allen Seiten lächelte mir da der Autolobbyist Wissmann entgegen, wie er die frohe Botschaft verkündete, dass das Auto heutzutage grün & ökologisch wäre, und auch die übrigen Autobosse stehen da natürlich nicht zurück, machen Dampf & werben wie verrückt.
Beim anderen Konkurrenten dem Flugzeug wird zwar nicht gerade mit der Umweltverträglichkeit geworben (wär ja auch der Witz des Jahrhunderts), aber dafür mit den Preisen, fliegen ist (auf den ersten Blick) so billig wie noch nie!
Und die Bahn?
Bitte Anfang noch mal durchlesen ;-)
Durchgelesen?
Wunderbar!
Es ist doch nun mal so, dass die Chance neue Kunden durch eine gute Werbestrategie, mehr Service für den (kleinen) Kunden & niedrigere Preise zu werben noch nie so hoch war wie jetzt. Angesichts der nahenden Klimakatastrophe ist es doch beinah Pflicht, dass man die Leute von den Umweltverpestern Auto & Flugzeug weglockt, oder?
Werbestrategie?
Welche Werbestrategie?
Und eine Lobby die für die Bahn trommeln würde, sei es in der Politik, Wirtschaft oder auch im Promi-Bereich ist so gut wie gar nicht vorhanden.
Zum Service am Kunden gehört für mich nicht nur ein lächelnder 2. Zugbegleiter, der versucht mir lauwarmes Wasser als Kaffee zu einen völlig überhöhten Preis zu verkaufen, sondern vor allem auch, dass ich mit dem Verkehrsmittel meiner Wahl (der Bahn) dorthin kommen kann wohin ich will & dass ich dafür auch nicht gerade 2 Stunden oder mehr an einen Bahnhof (bzw. mehreren) mit Warten verschwenden muss.
Diese Lamentiererei bezieht sich natürlich auf die allmähliche Ausdünnung des Bahnnetzes (Nebenstrecken werden geschlossen bzw. nicht mehr so oft angefahren, Züge werden gestrichen usw.)
Dazu kommt natürlich die steigende Anzahl von Verspätungen!
Und die geplante Privatisierung der Deutschen Bahn wird diese Entwicklung auch nicht aufhalten, ganz im Gegenteil, sie wird dadurch nur noch beschleunigt.
Sie ist sowieso völlig hirnrissig, da ein Schienenbetrieb eigentlich nicht gewinnbringend arbeiten kann!!!
Dies wird sich auch nicht durch einen Börsengang ändern!
Verflixt noch mal, eigentlich müsste es sogar verkehrt herum laufen!
Der Staat sollte vielleicht auch mal wieder ein bisschen Geld in die Bahn investieren.
Die aktuelle Politik, die Zuschüsse für die Schiene zu kürzen, ist doch im Bezug auf die Stärkung dieser gegenüber Straße & Luft doch ein wenig kontraproduktiv.
Hmm…
Wenn dies dann doch passiert, wird das Geld aber meistens zum Fenster herausgeschmissen, wie der Fall Stuttgart 21 glanzvoll belegt.
Nicht dass jetzt der falsche Eindruck entsteht, ich wäre ein fundamentalistisch engstirniger Stuttgart21gegner, ich finde die Idee eines „tiefergelegten“ Stuttgarter Durchgangsbahnhofs im Prinzip klasse.
Nur sollte man mal 2 Einwände der S21 Gegner vielleicht auch mal berücksichtigen und nicht nur einfach ignorieren und drüber hinweg trampeln.
1. Stuttgart oder besser gesagt Bad Cannstatt hat eines der größten europäischen Mineralwasserreservoirs, es gibt hier natürlich den Einwand dass Stuttgart 21 dieses sozusagen anbohren würde.
Und bis jetzt hab ich von der PRO S21 Fraktion nur ein simples „das wird nicht der Fall sein“ gehört, wäre nicht schlecht, wenn man dies mal etwas erläutern könnte, außerdem könnte man den Tunnel Richtung Norden (nach Bad Cannstatt hin) verkürzen.
2. Der bis jetzt geplante Bahnhof ist zu klein!!!
Der geplante neue Bahnhof mit 8 Gleisen statt der bisherigen 16 wird geradeso das jetzige Verkehrsaufkommen bewältigen können, aber wenn ich mich nicht irre, soll der neue Bahnhof auch dafür gebaut werden, dass mehr Züge Stuttgart passieren können,
So gesehen sind die geplanten 8 Gleise doch viel zu wenig!
Es müssten eigentlich 12 bzw. am besten gleich 16 sein.
Aber hier sieht man mal wieder exemplarisch wie an der falschen Stelle gespart wird.
Apropos Sparen, dies muss man mittlerweile machen, bevor man sich entschließt auf eine längere Bahnreise zu gehen.
Die Ticketpreise heutzutage sind doch eine Riesensauerei, oder?
Aber, aber. Chaggy du kannst doch echt viel Geld sparen!
Wenn du bloß 2 Monate vorher reservierst mit Bahncard & übers Internet & gleichzeitig eine Kuh überm Mond springt & du dies alles im Kopfstand machst, während du gleichzeitig die Hymne der VAE vor dich hinsummst, hast du vielleicht die Chance 5% Rabatt zu bekommen.
HA HA HA!!!
Verdammt noch ma!
Das ist doch absolut gequirlte Oberscheiße!
Ich bin halt einer jener Menschen, die was Urlaub bzw. Reisen angeht, eher flexibel sind (gezwungenermaßen) und so werde ich genötigt zähneknirschend die „normalen“ überteuerten Tarife der Bahn zu bezahlen.
Und die werden (mittlerweile) im Halbjahrestakt ständig erhöht.
Dies ist für Pendler wie mich besonders ärgerlich, bei mir ist es z.B. so dass ich pro Jahr 10 € mehr für meine Fahrkarte berappeln darf, bei (optimistisch ausgedrückt) gleich bleibender Leistung.
Die hohen Kosten sind denn auch das Hauptargument von Personen, die ich versuche zu überzeuge auf die Schiene zu wechseln, mir zu sagen dass ein Wechsel sich nicht lohnen würde bzw. dass man draufzahlen müsse.
Die Umweltliebe hört nämlich meistens beim eigenen Geldbeutel auf!
Und dies gilt natürlich auch in Bezug darauf, dass sehr viele Fernreisende innerhalb von Deutschland inzwischen eher das Flugzeug in Anspruch nehmen als die Bahn.
Und dies nur aufgrund irgendwelcher Schnupper- und Sonderangebote, die die meisten sowieso nicht bekommen.
Aber warum macht man das bei der Bahn eigentlich nicht mal so:
Guckt mal wir haben einen neuen & fairen Tarif, der ist zwar ein wenig höher (10-20%) als der der Billigflieger, dafür aber andauernd gültig.
Träume sind Schäume
Hey die Züge wären ratzfatz voll!!
Nein wie schrecklich!
Vor allem für den jetzigen Bahnchef.
Wer ist eigentlich auf die geniale Idee gekommen einen ehemaligen Flugzeugbauer bzw -manager als Bahnchef zu installieren?
Ach ja der Autokanzler Schröder.
Dieser ?$%’*/~§! von Mehdorn macht doch beinahe alles, um die DB zu ruinieren und sich dabei noch die Taschen voll zu stopfen.
Aber vielleicht merkt man irgendwann einmal was für ein Potential die Schiene angesichts der nahen Zukunft hat, spätestens wenn es auf den deutschen Autobahnen zum großen Verkehrsinfarkt kommt.
(Obwohl… Die Deutschen sind ja so in ihre Autos vernarrt, denen wär sogar ein 50 km langer Stau scheißegal)
Bis dahin gilt:
Trotz der hohen Preise, dem mangelnden Service & Arbeitsniederlegungen den ÖPNV so gut es geht zu unterstützen und darauf hoffen dass recht bald eine Wende in der Verkehrspolitik stattfindet.
Genialer Start, oder?
Keine Einleitung, keine vorbereitende Ansprache, keine Selbstbeweihräucherung im chaggystyle?!?
Verflixt, wo ist mein Kuli hin?
Ah da isser ja
Hmm, vielleicht sollte ich doch mal ein bisschen weiter ausholen, die Situation aus meiner Sicht erläutern und die Gründe nennen, warum ich gerade mit der DB sehr unzufrieden bin.
Also:
Ich bin seit ca. 15 Jahren täglicher Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, bin als Pendler aufgewachsen und habe (eigentlich) nicht vor aufs Auto umzusatteln.
Um ehrlich zu sein liebe ich es „herumkutschiert“ zu werden, dabei meine Hände für andere Sachen, wie z.B. lesen & schreiben und bin froh, dass ich mir den Stress nicht antun muss, auf überfüllten deutschen Straßen unterwegs zu sein.
Aber so bin ich auch gezwungen das Drama was sich rund um die DB abspielt (fasziniert) zu beobachten.
Denn dies reicht von einen eigentlich unnötigen Arbeitskampf weiter zu einer unnützen Privatisierung mit kundenunfreundlichen Folgen bis zu einen total uneffektiven Bahnhofsprojekt namens Stuttgart 21, dass man auf Teufel komm raus durchsetzen will, obwohl es einige (auch konstruktive) Einwände dagegen gibt.
Nicht zu vergessen ständige Preiserhöhungen, die einen das Dabeibleiben bzw. Umsteigen auch nicht gerade erleichtern.
Und Umsteigen ist vielleicht das Stichwort!
Wenn ich mir so die Schlagzeilen der letzten Wochen & Monate (z.B. von der IAA) so anschaue, könnte ich beinahe den Eindruck bekommen, dass das Auto das umweltfreundlichste Verkehrsmittel überhaupt sei. Von allen Seiten lächelte mir da der Autolobbyist Wissmann entgegen, wie er die frohe Botschaft verkündete, dass das Auto heutzutage grün & ökologisch wäre, und auch die übrigen Autobosse stehen da natürlich nicht zurück, machen Dampf & werben wie verrückt.
Beim anderen Konkurrenten dem Flugzeug wird zwar nicht gerade mit der Umweltverträglichkeit geworben (wär ja auch der Witz des Jahrhunderts), aber dafür mit den Preisen, fliegen ist (auf den ersten Blick) so billig wie noch nie!
Und die Bahn?
Bitte Anfang noch mal durchlesen ;-)
Durchgelesen?
Wunderbar!
Es ist doch nun mal so, dass die Chance neue Kunden durch eine gute Werbestrategie, mehr Service für den (kleinen) Kunden & niedrigere Preise zu werben noch nie so hoch war wie jetzt. Angesichts der nahenden Klimakatastrophe ist es doch beinah Pflicht, dass man die Leute von den Umweltverpestern Auto & Flugzeug weglockt, oder?
Werbestrategie?
Welche Werbestrategie?
Und eine Lobby die für die Bahn trommeln würde, sei es in der Politik, Wirtschaft oder auch im Promi-Bereich ist so gut wie gar nicht vorhanden.
Zum Service am Kunden gehört für mich nicht nur ein lächelnder 2. Zugbegleiter, der versucht mir lauwarmes Wasser als Kaffee zu einen völlig überhöhten Preis zu verkaufen, sondern vor allem auch, dass ich mit dem Verkehrsmittel meiner Wahl (der Bahn) dorthin kommen kann wohin ich will & dass ich dafür auch nicht gerade 2 Stunden oder mehr an einen Bahnhof (bzw. mehreren) mit Warten verschwenden muss.
Diese Lamentiererei bezieht sich natürlich auf die allmähliche Ausdünnung des Bahnnetzes (Nebenstrecken werden geschlossen bzw. nicht mehr so oft angefahren, Züge werden gestrichen usw.)
Dazu kommt natürlich die steigende Anzahl von Verspätungen!
Und die geplante Privatisierung der Deutschen Bahn wird diese Entwicklung auch nicht aufhalten, ganz im Gegenteil, sie wird dadurch nur noch beschleunigt.
Sie ist sowieso völlig hirnrissig, da ein Schienenbetrieb eigentlich nicht gewinnbringend arbeiten kann!!!
Dies wird sich auch nicht durch einen Börsengang ändern!
Verflixt noch mal, eigentlich müsste es sogar verkehrt herum laufen!
Der Staat sollte vielleicht auch mal wieder ein bisschen Geld in die Bahn investieren.
Die aktuelle Politik, die Zuschüsse für die Schiene zu kürzen, ist doch im Bezug auf die Stärkung dieser gegenüber Straße & Luft doch ein wenig kontraproduktiv.
Hmm…
Wenn dies dann doch passiert, wird das Geld aber meistens zum Fenster herausgeschmissen, wie der Fall Stuttgart 21 glanzvoll belegt.
Nicht dass jetzt der falsche Eindruck entsteht, ich wäre ein fundamentalistisch engstirniger Stuttgart21gegner, ich finde die Idee eines „tiefergelegten“ Stuttgarter Durchgangsbahnhofs im Prinzip klasse.
Nur sollte man mal 2 Einwände der S21 Gegner vielleicht auch mal berücksichtigen und nicht nur einfach ignorieren und drüber hinweg trampeln.
1. Stuttgart oder besser gesagt Bad Cannstatt hat eines der größten europäischen Mineralwasserreservoirs, es gibt hier natürlich den Einwand dass Stuttgart 21 dieses sozusagen anbohren würde.
Und bis jetzt hab ich von der PRO S21 Fraktion nur ein simples „das wird nicht der Fall sein“ gehört, wäre nicht schlecht, wenn man dies mal etwas erläutern könnte, außerdem könnte man den Tunnel Richtung Norden (nach Bad Cannstatt hin) verkürzen.
2. Der bis jetzt geplante Bahnhof ist zu klein!!!
Der geplante neue Bahnhof mit 8 Gleisen statt der bisherigen 16 wird geradeso das jetzige Verkehrsaufkommen bewältigen können, aber wenn ich mich nicht irre, soll der neue Bahnhof auch dafür gebaut werden, dass mehr Züge Stuttgart passieren können,
So gesehen sind die geplanten 8 Gleise doch viel zu wenig!
Es müssten eigentlich 12 bzw. am besten gleich 16 sein.
Aber hier sieht man mal wieder exemplarisch wie an der falschen Stelle gespart wird.
Apropos Sparen, dies muss man mittlerweile machen, bevor man sich entschließt auf eine längere Bahnreise zu gehen.
Die Ticketpreise heutzutage sind doch eine Riesensauerei, oder?
Aber, aber. Chaggy du kannst doch echt viel Geld sparen!
Wenn du bloß 2 Monate vorher reservierst mit Bahncard & übers Internet & gleichzeitig eine Kuh überm Mond springt & du dies alles im Kopfstand machst, während du gleichzeitig die Hymne der VAE vor dich hinsummst, hast du vielleicht die Chance 5% Rabatt zu bekommen.
HA HA HA!!!
Verdammt noch ma!
Das ist doch absolut gequirlte Oberscheiße!
Ich bin halt einer jener Menschen, die was Urlaub bzw. Reisen angeht, eher flexibel sind (gezwungenermaßen) und so werde ich genötigt zähneknirschend die „normalen“ überteuerten Tarife der Bahn zu bezahlen.
Und die werden (mittlerweile) im Halbjahrestakt ständig erhöht.
Dies ist für Pendler wie mich besonders ärgerlich, bei mir ist es z.B. so dass ich pro Jahr 10 € mehr für meine Fahrkarte berappeln darf, bei (optimistisch ausgedrückt) gleich bleibender Leistung.
Die hohen Kosten sind denn auch das Hauptargument von Personen, die ich versuche zu überzeuge auf die Schiene zu wechseln, mir zu sagen dass ein Wechsel sich nicht lohnen würde bzw. dass man draufzahlen müsse.
Die Umweltliebe hört nämlich meistens beim eigenen Geldbeutel auf!
Und dies gilt natürlich auch in Bezug darauf, dass sehr viele Fernreisende innerhalb von Deutschland inzwischen eher das Flugzeug in Anspruch nehmen als die Bahn.
Und dies nur aufgrund irgendwelcher Schnupper- und Sonderangebote, die die meisten sowieso nicht bekommen.
Aber warum macht man das bei der Bahn eigentlich nicht mal so:
Guckt mal wir haben einen neuen & fairen Tarif, der ist zwar ein wenig höher (10-20%) als der der Billigflieger, dafür aber andauernd gültig.
Träume sind Schäume
Hey die Züge wären ratzfatz voll!!
Nein wie schrecklich!
Vor allem für den jetzigen Bahnchef.
Wer ist eigentlich auf die geniale Idee gekommen einen ehemaligen Flugzeugbauer bzw -manager als Bahnchef zu installieren?
Ach ja der Autokanzler Schröder.
Dieser ?$%’*/~§! von Mehdorn macht doch beinahe alles, um die DB zu ruinieren und sich dabei noch die Taschen voll zu stopfen.
Aber vielleicht merkt man irgendwann einmal was für ein Potential die Schiene angesichts der nahen Zukunft hat, spätestens wenn es auf den deutschen Autobahnen zum großen Verkehrsinfarkt kommt.
(Obwohl… Die Deutschen sind ja so in ihre Autos vernarrt, denen wär sogar ein 50 km langer Stau scheißegal)
Bis dahin gilt:
Trotz der hohen Preise, dem mangelnden Service & Arbeitsniederlegungen den ÖPNV so gut es geht zu unterstützen und darauf hoffen dass recht bald eine Wende in der Verkehrspolitik stattfindet.
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