Samstag, 18. August 2007
The Pulse 4 - Teaser

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Schwarz auf Weiss 3 – Harry Potter
Fast jeder kennt Harry Potter, hat entweder die Bücher gelesen bzw. einen oder mehrere der Filme gesehen, außerdem gibt es vermutlich 1 Milliarde Internetseiten über dieses Thema; warum ich hier & jetzt also trotzdem einen Beitrag über das Thema Harry Potter schreibe?
1. Ist mir nichts Besseres eingefallen
2. Ich habe das siebte & letzte Buch gerade fertig gelesen und kann das Thema Harry Potter einfach nicht aus meinen Kopf herausbekommen und ich dachte mir, wenn ich schon andauernd an dieses „dämliche s*h€#$§b%ö\e Thema denken muss, sollte ich das wenigstens ausnutzen, indem ich in meinen Blog darüber schreibe.

Buch 1 „…& der Stein der Weißen“
Buch 2 „…& die Kammer des Schreckens“
Buch 3 „…& der Gefangene von Askaban"
(Die Quiddich Trilogie)

Mein erster Kontakt zu Harry Potter, war vom rein theoretischen Standpunkt aus gesehen, nicht gerade sehr viel versprechend. Mein Englischlehrer hatte in der11. Klasse nämlich die geniale Idee das Schuljahr über, ein Buch zu lesen. (Wobei hinzugefügt werden muss, das Englisch in meiner Schule 2te Fremdsprache war, und damals erst ab der 7ten Klasse unterrichtet wurde & wir auch deswegen nicht gerade Englischgenies waren.)
Wie man sich vorstellen kann, waren wir von der Vorstellung, noch ein Fach zu haben, in dem wir uns durch so genannte „Standardliteratur durchquälen sollten (neben Deutsch, Latein & Altgriechisch), hellauf begeistert.
Allerdings änderte sich das als uns klar wurde, dass wir uns nicht durch staubig-trockene Literatur wälzen mussten, sonder dass wir uns einen Weltbestseller vornehmen würden. Zwar konnte keiner von uns etwas mit dem Begriff Harry Potter anfangen & einige von uns waren auch von der Vorstellung irritiert, ein Kinderbuch zu lesen; „aber egal, mal schauen, wir werden sehen. Wenn das Buch scheiße ist, können wir noch mit dem normalen Stuff weitermachen.“ Das war der Tenor damals.
Gut. Gesagt, getan.
Unser Lehrer informierte unsere Eltern denn auch gleich (freudestrahlend), dass er ein supergeniales Buchprojekt dieses Jahr machen würde, bestellte die Bücher & kassierte das Geld.
Es konnte also losgehen…Klasse 11a liest Harry Potter & Sorcerer’s Stone …eigentlich…hehe…
…“wir warten - und fragen uns, wann ist es endlich so weit?“…
…“und wir warten – es macht uns mürbe, es macht uns schläfrig“…
…“wir warten – und ab und zu warten wir sogar mal vergeblich.“ (zitiert aus Blumentopf- Warten | Album 1A)
…ich glaube, dass hat jeder Harry Potter Fan schon mindestens einmal durchmachen müssen… Die blöden Bücher kamen und kamen nicht. Damit wir aber trotzdem schon mal loslegen konnten, war Herr H. so freundlich Kopien von seinem Buch zu machen.
Ich war bald von unseren Leseanstrengungen im Unterricht so gelangweilt, dass ich mich privat schon mal durch das Buch vorantastete, am Anfang ein wenig zögerlich, aber Kapitel 7, wo Harry Potter nach Hogwarts kommt, gab es für mich kein Halten mehr und ich las den Shit in einen Zug runter und war damit der erste in der Klasse der das gesamte Buch gelesen hatte.
Das war damals für mich echt verblüffend, weil mein Englisch, damals sogar noch mehr als heute, eine totale Katastrophe war ( und ist ). Ich kann weder Englisch sprechen noch allzu gut verstehen und wenn ich versuche etwas auf Englisch zu schreiben… nun ja… das Ergebnis wäre mit niederschmetternd ganz gut umschrieben. Das soll heißen ich war in Englisch die absolute Oberniete, meine Noten in Klassenarbeiten waren meistens ab 4 abwärts angesiedelt und im Zeugnis hätte ich eigentlich immer ne 5 verdient. Doch jetzt musste ich plötzlich feststellen, dass ich Englisch ganz gut & flüssig lesen kann. Die Schulbuchtexte vorher konnte ich zwar vorher auch alle ganz gut übersetzen, aber das hätte, um ehrlich zu sein, auch ein gehirnamputierter Volltrottel geschafft.
Ich war hellauf begeistert, nicht nur von meiner Leistung, sondern vor allem von dem Buch und so überredete ich meine Oma in den Weihnachtsferien mir das Buch auf Deutsch zu kaufen. („Hey Oma, das brauch ich unbedingt für die Schule, wir lesen es gerade auf Englisch und ich will mich nur überzeugen, ob ich auch alles richtig verstanden habe, hey vielleicht schreibe ich dadurch auch eine ganz gute Note in der Klassenarbeit über das Buch und außerdem war doch gerade mein Geburtstag und es ist Weihnachten, bitte, bitte, bitte…“).
Das hatte einen kleinen, aber für die Zukunft ungemein nützlichen Nebeneffekt.
Soll heißen ich steckte meinen kleinen Bruder mit meiner Begeisterung an. Obwohl es aber nicht ganz einfach war, ihn dazu zu überreden, wenigsten einen kurzen Blick in das Buch zu werfen. Nach 2 Tagen unentwegten Nervens hatte ich ihn aber soweit. Tja was soll man groß sagen, hmm, drücken wir es mal so aus: Harry Potter war das erste Buch das mein Bruder freiwillig gelesen hatte. (Jedenfalls glaubte er das nach einiger Zeit.)

Ich dagegen war völlig am Durchdrehen!

Wo bekomm ich Teil 2 & 3 (auf Deutsch) her?

Grgs ;-)

Hab sie dann über Internet bestellt & zum Glück relativ prompt geliefert bekommen.
Meine Reaktion auf den Inhalt war folgendermaßen:
Gut
Besser
Noch Besserer
Fetter
Hammerfetter
Der fetteste, beste & krasseste Monstershit aller Zeiten.
Besonders Band 3 ragte für mich heraus:
1. Es war damals der neueste Band (new Shit = hot Shit)
2. Voldemort spielt ausnahmsweise nicht mit ( erstes & einziges Mal)
3. Gryffindor gewinnt (endlich) den Quiddich – Pokal.
Die Dementoren als Gruselfaktor & Remus Lupin als erster „richtig cooler“ Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste taten ein Übriges.

Damit ich nicht andauernd die Bücher las (mein Vater war deswegen total am Durchdrehen: „Für solchen Schund wirfst du deine Zukunft weg, blah, blah, blah…“), schenkte ich meinen Bruder einfach alle 3 Bücher, erhielt im Gegenzug aber die Zusage freien Zugang dazu zu haben und behielt aber das englische Original für mich selbst.

Blieb nur noch das Problem, das immer wieder vom neuen auftauchen sollte, nämlich das ungeduldige & nervenaufreibende Warten auf den nächsten Teil.

Buch 4 „…& der Feuerkelch“

„Alter Schwede. Mal wieder kein Geld, was nun?“, fragte ich mich, als der 4te Teil (auf englisch) herauskam. Zum Glück hatte ich gerade die 11te Klasse geschafft, nachdem ich das Jahr vorher sitzen geblieben bin, und es war dieses Mal auch wieder reichlich knapp gewesen, aber so hatte ich wenigstens einen guten Grund mit dem ich meine Mutter überreden konnte, mir den neuen Harry Potter zu kaufen.
Gedacht, gemacht, und so konnte man mich einen stolzen Besitzer von Harry Potter & the Goblet of Fire schimpfen. Ich war, genauso wie der Rest der Welt, von der Dicke des Buches überrascht. Die Frage war nun, ob Rowling es tatsächlich geschafft hatte, auf diesen 636 Seiten den Level zu halten, das sie davor erreicht hatte.
Die Antwort lautete: Ja, sie konnte es halten. Und zwar mit folgenden & eigentlich ganz einfachen Trick: Nebenfiguren mit mehr Tiefe auszustatten (ich lege darauf nun mal sehr viel Wert und hoffe, wenn ich etwas lese, dass auch Nebenfiguren etwas mehr Raum bekommen ;-) ). Ein Weg den sie bei den 2 folgenden Büchern beibehalten sollte.
Und noch ein Weg wurde eingeschlagen, der sie bis zum Ende folgen würde. Jedes Mal stirbt im Schlussteil eine Harry nahe stehende Figur. Der „Grund“ dafür ist die Rückkehr Lord Voldemorts.
Da dieser jedoch (vordergründig) die meiste Zeit keine Rolle spielt, kann man sagen dass dies der letzte Teil ist wo er keine persönlich hervorstechende Rolle spielt.

Buch 5 „…& der Orden des Phönix“

Mein absoluter Lieblingsband.
Dies ist der politischste Band der Reihe, in dem die politischen Vorlieben der Autorin am meisten zum Vorschein kommen. Dies und die z.T. chaotisch-anarchistischen Zustände in Hogwarts, die von meinen Lieblingscharakteren, den Weasley – Zwillingen, Fred & George, hervorgerufen werden, sind der Hauptgrund für meine persönliche Vorliebe für diesen Band.
Aber um diese besser verstehen zu können, müssen wir (unverhältnismäßig früh & ausführlich ;-) ) auf den Inhalt zu sprechen kommen.
Nachdem Voldemort wieder zurück ist, beschließt das Zaubereiministerium, die ganze Sache einfach unter den Teppich zu kehren, zu Hilfe kommt ihm dabei dass sich V. anscheinend erst einmal ruhig verhält (in Wahrheit schart er seine Verbündeten um sich, sammelt seine Kräfte und wartet auf den richtigen Zeitpunkt des Zuschlagens). So kann das Ministerium behaupten, dass die Rückkehr von V. bloßer Schwindel ist und man verfolgt bzw. macht jene lächerlich die das Gegenteil behaupten.

Die Medienmanipulation (durch den Tagespropheten) & die überscharfen Gesetze, durch die Dolores Umbridge ein autoritäres Regime in Hogwarts errichten kann, sind z.T. Reflexionen der Wirklichkeit, in der der Staat (bzw. eine konservative Klientel die Regierung beherrscht) die Medien manipuliert (so geschehen z.B. vor dem Irakkrieg) und er die grundlegenden Rechte & Freiheiten „vergisst“ (aktueller Fall: Onlinedurchsuchungen).
Aber die Autorin geht noch einen Schritt weiter und lässt durch Umbridge auch das Recht auf Rede- & Meinungsfreiheit in Frage stellen. Auch die schon in Band 2 (am Rande auch in Band 4) schon vorgekommenen Fragen über Integration, Apartheid bzw. Gleichbehandlung von Reinblütlern & Muggelstämmigen, sowie , wie die anderen magischen Völker der Harry Potter Bücher von der (menschlichen) magischen Gemeinschaft behandelt werden soll, werden wieder aufgeworfen.

So das war der ernste Teil; ihr habt euch doch sicherlich schon gefragt, wie ich dieses Mal an das Buch gekommen bin (und was ich damals getrieben habe).
Das Abitur gerade hinter mir & eine Reise nach Griechenland (Kykladen) vor mir liegend, beschloss ich, den direkt nach dem Abitur gekauften (englischen) Band für die Reise aufzuheben, konnte allerdings der Versuchung nicht widerstehen, doch mal einen kurzen Blick hineinzuwerfen, nun ja, dieser kurze Blick umfasste dann doch 120 Seiten ;-) , hab dann doch meinen Spaß während der Reise dran gehabt, das Buch zählt ja knappe 766 Seiten.
Kleine Episode am Rande: Die Schwester meines besten Freundes lag zum Zeitpunkt des Erscheinens der deutschen Ausgabe krank im Bett dar nieder und er wollte ihr eine kleine Freude machen, indem er ihr das Buch kauft. Allerdings hatte er keine Lust als Harry Potter Fan „abgestempelt“ zu werden und so musste ich für ihn das Buch kaufen.

Buch 6 „…& der Halbblutprinz“

Nur noch 2 Bücher sollten erscheinen, da sollte man meinen, dass ich mich voller Begeisterung auf das 6te Buch, kaum dass erschienen ist, stürzen würde.

Hmm…hmmm……hehe…grgs…

Aaargh, das ist mir zwar peinlich, aber ich wurde von dem Erscheinen des 6ten Bandes völlig überrascht. Mein Fokus lag zu dieser Zeit auf anderen Buchreihen, außerdem hatte ich privat und beruflich (UNI) genug zu tun.
Aber zum Glück habe ich noch einen kleinen Bruder, der genauso ein durchgedrehter Harry Potter wie ich ist. So kam ich, als ich wieder genug Zeit dafür hatte, doch an das Buch (jipeiho Schweinebacke) und ich las innerhalb von ein paar Stunden aus.
Das Buch selbst war zwar ganz gut, aber es war klar, dass der überragende Vorgänger nicht getoppt werden kann. Durch den Wegfall des Phönixorden & DA gegen das Zaubereiministerium Szenarios fehlte einfach die politische Spannung, die den Vorgänger so genial gemacht hatte. Natürlich blieben die politischen Kernkonfliktpunkte erhalten, aber sie waren nicht mehr so bestimmend.

Schade…

Doch es war im Endeffekt ganz guter Shit, der einzige Nachteil dass das Warten auf den nächsten Teil (zum letzten Mal) wieder von neuem begann…

Buch 7 „…& the Deathly Hallows“

Buch 7, und damit der letzte Teil unseres Harry Potter Specials, ist erreicht.

Ich stand vor dem 7ten Teil stimmungsmäßig wieder am Anfang. Aber bevor ich versuche dies zu erklären, erst einmal ein paar Fakten:

Ca. 7 Jahre, nachdem ich den 1ten Teil erstmals gelesen habe, kam am 21.07.07 der 7te Teil als das wohl meisterwartete Buch der Gegenwart auf den Markt.

Da ich das Buch in Ruhe durchlesen wollte, entschloss ich mich mit dem Kauf des Buches bis Mitte August zu warten. Ich hatte keine Ahnung wie das Ergebnis aussehen würde(ähnlich wie beim 1ten Band), deswegen war ich gespannt wie ein Flitzebogen. Damit mir niemand (bzw. nichts) die Spannung die Spannung vermiesen konnte, las ich keinerlei Berichte über den 7 ten Teil in Zeitungen & Magazinen, schaltete Radio & Fernsehen aus, wenn das Thema Harry Potter aufkam und schlug sogar einmal das Fenster zu, als draußen eine Passantin zu einen Inhaltsüberblick anhob.

Nachdem ich gestern „das Ding fertig gemacht“ habe, muss ich sagen dass Rowling den Schlussstein zu ihren Harry Potter Komplex perfekt hinbekommen hat. Sie hat das Niveau der Serie ganz gut halten können.
Dazu beigetragen hat vor allem die Entscheidung, erstens Dumbledore im Grab zu lassen und zweitens zuzulassen dass V. das Ministerium übernimmt. (so mehr gibt’s nicht zum Inhalt, folks. Wenn ihr etwas über das Ende wissen wollt, lest euch Schwarz auf Weiss 2 durch, soll heißen lest doch das Buch völlig in Ruhe durch, es zählt nämlich das ganze Buch und nicht nur sein Ende).

Durch den sehr guten letzten Teil der Serie wird meine Doppelspitze der abgeschlossenen Fantasyreihen erweitert.
Sie wird nämlich zu einer Troika die folgende Reihen umfasst:

Otherland von Tad Williams

Der dunkle Turm von Stephen King

Harry Potter von Joanne K. Rowling

FIN

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On the Radio 5 blumentopf – nur dass ihr wisst
Blumentopf – Nur dass ihr wisst

Holunder ist zurück, mit einem neuen Stück, für alle Weedsmoker da draußen, alle rappenden Kiffer, alle kiffenden Rapper, > für alle die voll stoned im Zimmer sitzen <.

Cuts:
Ach gegen den Verkauf von Gras hab ich gar nix, ich will nur, dass ihr wisst, Kiffen hat mit Hip Hop nichts zu tun.
Ach gegen den Verkauf von Gras hab ich gar nix, ich will nur, dass ihr wisst, Kiffen hat mit Hip Hop nichts zu tun.
Ey Leute checkt dies, ich will nur, dass ihr wisst: Wer heute noch glaubt, man müsste schweineviel kiffen, um gute Reime zu kicken hat nicht das Kleinste begriffen.

Ich weiß noch genau, wie das alles begann, keiner wusste von uns, und wir ham auch fast keinen gekannt. Hip Hop bestand aus drei Dingen: Graffiti, Rapmusik & Tanz, doch heute scheint es Nummer vier & fünf sind Weed & Blunts. Denn Gras wird exzessiv geraucht, und was inhaliert wird, taucht später in den Texten wieder auf. Und auch wer sich die Konzerte ansieht zur Zeit, dem präsentier’n sich nicht selten die derbsten Junkies am Mic, die Lines zieh’n statt zu kicken und gleich drei Pillen nehm’ und eigentlich nur Kiffen meinen, wenn sie vom chillen reden. Die Fans auf den Jams nehmen heut’ alle Drogen. Und so krieg’ ich Piec geschenkt und Joints angeboten, und kaum einer will glauben, dass ich gar nicht rauch; doch alles was ich durchzieh, ist mein Ding und MC’s durch den Kakao. Also behalt’ Dein Gras für Dich, war nett gemeint, ist schon OK, doch nur weil ich hier obensteh’ brauch ich keine Drogen nehm’.

Cuts:
Gibst Du Dir drei Trips und rauchst `n Planschbecken, vielleicht wird dann aus Dir auch mal ein richtig cooler Hip Hopper. Möchtest gern cool sein, nimm noch ein’ Zug vom Spliff. Der Junge mit dem Cannabis wird das Weed flocken, was ich rauch, was ich brauch.
Gibst Du Dir drei Trips und rauchst `n Planschbecken, vielleicht wird dann aus Dir auch mal ein richtig cooler Hip Hopper. Möchtest gern cool sein, nimm noch ein’ Zug vom Spliff. Der Junge mit dem Cannabis wird das Weed flocken, was ich rauch, was ich brauch.

Macht doch alle, was ihr wollt, ich hab darauf kein’ Einfluss. Ich erwehr’ mich nur des Eindrucks, dass es scheinbar so sein muss, dass der Joint zum Mic gehört, wie die Snare auf zwei und vier, als wär’n lange Blättchen für Rapper das einzige Papier. Und überhaupt, wenn ich’s mir recht überleg’, wär’s wohl besser, wenn ihr Filter aus euren Textbüchern dreht. Es tut mir leid, ich kann den ganzen Quatsch nicht mehr hör’n, es ist wohl doch nur Euer Feuerzeug, was ab und zu burnt. Und wenn ihr Bong raucht, nehm’ ich `n Song auf; denn meine Tracks sind dope, ich wüsste nicht, was ich sonst brauch’. Statt Töpfe zu saugen, bring’ ich Köpfe zum Rauchen, soviel’ Idioten da draußen, ehrlich, man möcht’ es nicht glauben. Und von mir aus nennt mich jetzt `nen Spießer, aber bis ich ins Gras beiße mein’ ich Frieden, wenn ich Peace sag’.
Yo ich mein Frieden, wenn ich Peace sag’; der Spießer in Sneakers statt Sakko ist draußen wie Zlatko, was geht ab, yo?

Cuts:
Ach gegen den Verkauf von Gras hab ich gar nix, ich will nur, dass ihr wisst, Kiffen hat mit Hip Hop nichts zu tun.
Ach gegen den Verkauf von Gras hab ich gar nix, ich will nur, dass ihr wisst, Kiffen hat mit Hip Hop nichts zu tun.
Ey Leute checkt dies, ich will nur, dass ihr wisst: Wer heute noch glaubt, man müsste schweineviel kiffen, um gute Reime zu kicken hat nicht das Kleinste begriffen.

Ich weiß, dass Ihr Eure Verse über Gras kicken müsst, weil ihr von dem Zeug nicht wegkommt. Aber warum haltet Ihr’s mit dem Kiffen nicht wie mit dem Wichsen? Macht ja auch fast jeder, aber kaum einer rappt von. Peace.

Cuts:
MC’s am Mikrofon - völlig bekifft - rauchen Blunts zum Nachtisch bis zum Erbrechen;
DJ’s an den Turntables - völlig bekifft - rauchen Blunts zum Nachtisch bis zum Erbrechen;
B-Boys, B-Girls - völlig bekifft - rauchen Blunts zum Nachtisch bis zum Erbrechen;
sei’s drum ich mach’ mein Ding

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Donnerstag, 16. August 2007
Schwarz auf Weiss 2 - Das Ende
Halt, Halt nicht die Taschentücher auspacken, ich bin noch lange nicht soweit aufzustecken & Ruhe zu geben.

Ich mußte nur gerade immer wieder an das Thema Ende von Büchern bzw. Comics denken ( bedingt durch Harry Potter 7 & den Story Arc Friendly Fire in DMZ ).
Den vielleicht besten Erklärungsversuch, wieso das Ende einer Geschichte fast immer so unbefriedigend wirkt, hab ich in Stephen Kings Meisterwerk "Der dunkle Turm" gelesen und ich bin hier mal so frei den Meister der Wortschmiedekunst zu zitieren:

...Ich hoffe, dass die meisten von euch es besser wissen. Besser wollen. Ich hoffe dass ihr gekommen seid, um die Geschichte zu hören - nicht nur, um euch durch die Seiten bis zum Ende vorzuarbeiten. Wer ein Ende will, braucht nur die letzte Seite aufzuschlagen und lesen, was dort geschrieben steht. Aber Enden sind herzlos. Ein Ende ist eine geschlossene Tür, die kein Mensch ( oder Manni ) öffnen kann. Ich habe viele geschrieben, aber die meisten nur aus dem Grund, aus dem ich morgens eine Hose anziehe, bevor ich das Schlafzimmer verlasse - weil es hierzulande Sitte ist.
...(wird aus dem Schluß des Buches zitiert, lass ich hier mal besser weg.)...
Solltet ihr weiterlesen, werdet ihr bestimmt enttäuscht, vielleicht sogar untröstlich sein. Ich habe noch einen Schlüssel an meinen Gürtel hängen, aber der sperrt nur die letzte Tür auf, die mit den Symbolen (kann ich auf die Schnelle nicht wiedergeben, reiche ich aber später noch nach). Was dahinter liegt, verbessert euer Liebesleben nicht, lässt auf der kahlen Stelle am Hinterkopf kein neues Haar wachsen und verlängert eure Lebenserwartung nicht um fünf Jahre. Ein Happyend gibt es nicht. Ich habe nie eines erlebt, das ein Gegenstück zu "Es war einmal" sein könnte.
Enden sind herzlos.
Ende ist nur ein anderes Wort für Lebewohl.

(zitiert aus Stephen King - Der Turm / Der Dunkle Turm 7)

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Donnerstag, 16. August 2007
Batman Year One - The Pulse 3
Titel: Batman Year One
Autor: Frank Miller
Zeichner: David Mazzucchelli



Kurze Einführung:
Bruce Wayne, der als kleiner Junge seine Eltern durch einen Raubmord verlor, kehr nach Gotham zurück, laber di laber di laber, jetzt mal im Ernst wer die Geschichte von Batman nicht kennt, gehört an die Wand gestellt, mit ner Binde um die Augen & ner Zigarette in den Mund ausgestattet, um dann schließlich....

Batman ist vermutlich DIE Sagengestalt des 20. Jahrhunderts, vergleichbar mit den Helden des trojanischen Krieges, König Arthurs Tafelrunde, oder den Gestalten aus der Nibelungensage, wobei ähnlich wie bei Batman unklar ist, ob diese überhaupt existiert haben, aber er wird ähnlich, wie diese den Menschen im Gedächntnis erhalten bleiben (genauso wie einige seiner bekannteren Superheldenkollegen).
Deswegen verzichte ich jetzt auch auf eine Einführung der Hauptperson und richte meinen Fokus eher auf den Co-Star.

Die "Nebenperson": James "Jim" Worthington Gordon
Detective Gordon wurde von Chicago nach Gotham versetzt & zwar weil er wegen einer Korruptionsaffäre dort untragbar wurde ( er hat einen Kollegen verpfiffen ).
Allerdings kommt er damit vom Regen in die Traufe, denn wo er schon in Chicago Probleme mit korrupten Kollegen hatte, stellt sich heraus, dass eigentlich beinahe das gesamte GCPD ( Gotham City Police Department ) im Korruptionssumpf erstickt. Angefangen beim Commissioner oben bis zum kleinen Streifenbeamten ganz unten, hält beinah jeder die Hand auf & drückt dafür gerne mal ein Auge zu. Gordon jedoch versucht den Kampf gegen die Korruption aufzunehmen, dass das nicht leicht wird, merkt er spätestens, als er von Kollegen zusammengeschlagen wird, von diesen Rückschlag läßt er sich aber nicht entmutigen.
Als dann aber plötzlich ein maskierter Vigilant auftaucht wird die ganze Sache richtig kompliziert, denn auf der einen Seite ist dieser zwar erfolgreich im Kampf gegen das Verbrechen, er zeigt aber damit auch auf dass das Rechtssystems Gothams nicht mehr funktioniert, auf der anderen Seite aber er bietet sich auch als potienteller Verbündeter im Kampf gegen den korrupten Commissioner an.

Fazit:
Wer Batman ( Bruce Wayne ) ist & wieso er zu dem geworden ist, was er ist, ist eigentlich hinlänglich bekannt, warum sollte man also Year 1 lesen ?
Vor allem wegen der von dem Autorenteam erzeugten Atmossphäre, sie haben es geschafft den Mythos Gotham einzufangen und auf den Seiten des Comics zu präsentieren, man sieht ganz gut wie verdorben die Stadt ist, aber auch manchmal warum es einigen ihrer Bewohner es sich wert sind, um sie zu kämpfen.
Dass der Fokus der Geschichte nicht nur ganz allein auf Batman gerichtet ist, sonder dazu parallel auf Det. Gordon ist dem nur förderlich.
Hier wurde einer Figur, die man ansonsten nur als "Laufbursche" von Batman sah, endlich die ihr würdige Tiefe verliehen.
Von Bats kann man sogar das gleiche behaupten, auch weil er hier ( da er noch ganz am Anfang seiner Laufbahn steht ) nicht so sehr als perfekter "Übermensch" rüberkommt.
Für Leute, die sich für den Hintergrund und die "Origin" von Batman interessieren, ist diese Graphic-Novel unbedingt zu empfehlen.



(Kleine Anmerkung & Ankündigung : Wer, so wie ich gut auf Batman mal verzichten kann, aber trotzdem ganz gerne Geschichten, die in Gotham spielen, lesen will, sollte sich Gotham Central reinziehen, Bericht folgt noch).

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Surprise, Surprise - Zwischen den Welten 7
Hallo ich bin wieder da !!!

Jah Man, der Typ mit dem heißen Scheiß ist zurück, um die Nation mal wieder mit seinen fetten Beiträgen, Reportagen und Berichten zu begeistern.

Oder doch nicht ?

Nun ja das Problem ist, dass ich eigentlich nicht damit gerechnet habe, wieder so früh back on the road zu sein. Wie auch immer die Gelegenheit wird gleich mal genutzt und jetzt muss ich den Scheiß sozusagen mit "heißer Nadel" schreiben, könnte deswegen zu Rechtschreib-, Grammatik- bzw anderen Fehlern kommen.

Versuche mal auf jeden Fall die drei Beiträge, die ich bis jetzt auf nur auf Papier vorbereitet habe, möglichst passabel hier zu präsentieren.

Die Resonanz auf die Umfragen ist ja bis jetzt schier unglaublich ( rofl ), hängt aber vielleicht damit zusammen das komischerweise nur Mitglieder ( ob von dem Blog selber oder von Blogger.de insgesamt ist bisher unklar ) abstimmen dürfen, versuche mal das irgendwie noch zu ändern.

Versucht auf jeden Fall mal zu voten.

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Sonntag, 12. August 2007
Mal schauen, wir werden sehen - Zwischen den Welten 6
Also das war wieder mal ein Wochenende.
puh geschafft
Da freut man sich ja richtig auf den normalen Alltag ( jetzt erstmal ne Runde schlafen ), d.h. aber auch dass ich vermutlich erst am Freitag bzw. Samstag hier wieder vorbeikommen werde, um...
ja ihr wißt schon den krassen Scheiß zu präsentieren.

Damit ich auch mal etwas Feedback bekomm, ist auch wichtig um diesen Blog besser & ansprechender zu präsentieren, hab ich noch zwei Umfragen platziert ( ;-) hoffe, dass es funktioniert, hab so was noch nie zuvor gemacht.)

Was ist eure Lieblingskategorie ?

0% (0 Stimmen)
Erste Liebe

 
100% (1 Stimme)
On the radio

0% (0 Stimmen)
Schwarz auf Weiss

0% (0 Stimmen)
The Pulse

0% (0 Stimmen)
Zwischen den Welten

Insgesamt: 100% (1 Stimme)

Angelegt von chaggy82 am 2007.08.12, 09:06.
Diese Abstimmung wurde am 2007.08.25, 16:19 beendet.


Wie fandet ihr bisher zwischen den Welten ?

0% (0 Stimmen)
1 - der absolute Oberscheiß

0% (0 Stimmen)
2 - hey, hey, mal was neues

0% (0 Stimmen)
3 - gar nicht mal so schlecht

0% (0 Stimmen)
4 - noch ausbaufähig

0% (0 Stimmen)
5 - nervig

 
100% (1 Stimme)
6 - schrottig

Insgesamt: 100% (1 Stimme)

Angelegt von chaggy82 am 2007.08.12, 09:09.
Diese Abstimmung wurde am 2007.09.29, 02:34 beendet.


bis densen

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Die Troika - On the radio 4
1,2,3... Rhymes Galore - DJ Tomekk vs Grandmaster Flash feat. Afrob, Flavor Flav, MC Rene
Ich lebe für Hip-Hop - DJ Tomekk feat. GZA, Curse, Prodigal Sunn, Stieber Twins
Return Of Hip-Hop - DJ Tomekk feat. KRS One, Torch, MC Rene



Selbst wenn man von Tomekk nicht so begeistert ist ( aufgrund von Kymnotize, Jump,Jump & ähnlichen Katastrophen ), so muss man ihm doch zu Gute halten, mit diesen 3 Singles einen neuen Maßstab im deutschen Hip-Hop gesetzt zu haben.

Ich kann mich noch daran erinnern, was für Actions mein Bruder & ich gebracht haben, nur um die 3. Single kaufen zu können.

"1,2,3..." symbolisiert die Aufbruchsstimmung des Jahres '99 ( war einer meiner ersten selbstgekauften CDs und meine allererste Maxi ), "Ich lebe für Hip-Hop" ist das Hintergrundmotiv für den 2000er Hype-Wahnsinn und "Return of Hip-Hop" schließlich der Schwanengesang auf Tomekks Producerkünste ( Torch & KRS One, die beiden "Teacher" zusammen auf einen Track einfach unglaublich ! Und MC Rene hatte neben 1,2,3 einen seiner beiden Lichtblicke ).

Schade eigentlich, dass hinterher nur noch absoluter Schrott kam, aber die 3 Maxis sind auf jeden Fall mit dem Prädikat "absolut hörenswert" auszustatten.

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Samstag, 11. August 2007
Wolverine Civil War TPB - The Pulse 02
Titel: Wolverine Civil War TPB ( beinhaltet Wolverine #42 - 48 )
Autor: Marc Guggenheim
Zeichner: Humberto Ramos



Kurze Einführung:
Als das als "Stamford-Disaster" inzwischen bekannte Unglück über das Marveluniversum hereinbricht, ist Wolverine gerade wieder einmal knapp den Tod entronnen, der ihm in Form eines Flugzeugabsturzes aufgelauert hatte. Nichtsdestotrotz schließt sich Logan (=Wolverine) den Rettungskräften um den New Avengers & anderen Superhelden an. Er erlebt die Distanzierung der "normalen Mitbürger", als er ziemlich rüde aus seiner Lieblingssushibar rausgeschmissen wird. Frustriert von diesen Erlebnis & der Untätigkeit gegenüber Nitro, der die Katastrophe verursacht hat, entschließt er sich dazu, den Warnungen Tony Starks (Iron Man) zum Trotz, Nitro persönlich nachzujagen.
Als Logan Nitro schließlich aufspürt, wird offenbar, dass noch andere Mächte an Nitro Interesse haben, die einen wollen sich rächen & die anderen Nitro loswerden. Um beide Parteien kümmert sich Wolverine auf seine unnachahmliche Art & Weise. Dabei zeigt sich, dass auch einige, die eigentlich auf seiner Seite stehen sollten, kein Interesse daran haben, dass die Wahrheit hinter der Stamfordkatastrophe ans Licht kommt.

Fazit:
Zwei Gründe sind hauptausschlaggebend wieso man sich dieses Tradepaperback (=TPB) unbedingt kaufen sollte.
Der eine wäre der Zeichenstil von Ramos ( bekannt hierzulande vor allem aus Crimson & Out There ). Sein eher eckig-kantiger & mangaartiger Zeichenstil passt einfach hervorragend zu Wolverine.
Zweitens bekommt man hier auch endlich mal den wahren Grund für den Civil War geliefert, der in dem nie endenden Hunger nach Profit eines Unternehmens (bzw. seines CEOs) liegt. Dieses (bzw. dieser) entfacht Kämpfe & Konflikte, um aus diesen selbst bzw. aus dem Wiederaufbau hinterher Kapital zu machen.

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Stuttgart – meine erste Liebe
„Wo kommst du her?“
„Ludwigsburg.“
„Wo ist das denn?“
„Bei Stuttgart.“
„Oh mein Gott, du lebst bei diesen sauertöpfischen, konservativen & geizigen Schwaben, mein Beileid.“

Solche Kommentare muss man sich andauernd anhören, wenn man im außerschwäbischen Bereich unterwegs ist und sich als Bewohner der Hauptstadt der Spätzlesfresser outen muss. Dabei schmerzt vor allem, dass die Leute auf der einen Seite völlig falsch liegen auf der anderen Seite aber auch Recht haben.

1. Stuttgart ist hässlich

Es tut mir zwar weh, dies zuzugeben, aber Stuttgart ist wirklich eine hässliche Stadt, angefangen bei den großen Industriegebieten Feuerbach – Zuffenhausen - Neuwirtshaus & Bad Cannstatt - Untertürkheim, den Messehallen auf den Killesberg, der Wüste vor der Türlenstraße, die großartig im Beton-Stil der 70er Jahre gestaltete Uni Vaihingen und den in 2 Hochhaustürmen gequetschten Campus der Uni Mitte, den Bausünden am Hauptbahnhof, dieses riesigen Glas-Stahlbetonwürfel erinnern mich irgendwie an die monumentalen Totenstädte der Antike bis zu den neuesten Irrwegen der Architektur am kleinen Schlossplatz.

Jaja Glanzlichter sind selten und eher die absolute Ausnahme als die Regel.

Dazu kommt eine wirklich ( laut meiner Meinung ) widerwärtige Affinität zum Auto, dies drückt sich in der Stadtplanung dahingehend aus, dass die Stadt unbedingt autogerecht gebaut werden muss. Das führte zu einer Furchterregenden Sammlung von großen Ausfallstraßen und den damit einhergehenden Verkehr.

Der Fluss (Neckar) ist größtenteils von Fabriken umzingelt und wo er das nicht ist, steigen einem auch schon die lieblichen Düfte der Kläranlage in die Nase. Der Stadtbach (Nesenbach) wird bei Heslach unter die Erde gezwungen und die meisten Einwohner wissen inzwischen nicht einmal das ihn überhaupt gibt.

Ich könnte hier auch noch weiter von Hochhaussiedlungen am Stadtrand (Freiberg, Neugereut) erzählen oder mich auch über die Neigung „kostbare Fildererde“ zu versiegeln auslassen. Aber merkt man ja auch so dass Stuttgart nicht gerade die schönste Stadt der Welt ist.

2 Industriestadt

Wie man schon oben sehen konnte ist Stuttgart eine Stadt im ( Würge- ) Griff der Industrie. Firmen wie Porsche, Daimler ( - Benz, - Chrysler, - ? ), Bosch usw., haben ganz deutlich der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.

3. Schwaben

Das Volk dessen Seele am „schwärzesten“ ist, sind nicht die Bayern sondern die Schwaben.
„Nein, nein wir sind tausendmal konservativer als die Schwaben.“, schreien da natürlich die Bayern auf.

Gut gut, vielleicht ist dem sogar so, aber wenigstens haben die Bayern in ihrer Hauptstadt in ihrer Hauptstadt einen „roten“ OB sitzen, was haben wir?
Japp, dank der Tatsache, dass sich bei uns die SPD und die Grünen so gut verstehen, der gottverdammte Schw#*@t$lschuster.

Eine solch treue Klientel finden die rechten Parteien nirgendwo sonst in Deutschland, nicht umsonst stellt die CDU beinah seit dem Anfang des Bundeslandes den Ministerpräsidenten. Auch auf die Tatsache dass die REPs jahrelang im Landtag saßen, sollte man an dieser Stelle mal hinweisen. Der einzige Grund, dass sie dies gerade nicht machen, ist die so genannte „integrative“ Wirkung der CDU. Und das schlimmste ist, dass die CDU hierzulande auch noch darauf stolz ist und sich durch markige Sprüche, Reden & Aktionen halsbrecherisch um diese Wähler bemüht. Das beste Bsp. Hierfür ist der „Filbinger-Komplex“, der sogar nach seinen Tod für einigen Wirbel sorgt.

Der Nährboden für den Erfolg der konservativen Parteien sind verdrehte Werte, übertriebenes Traditionsbewusstsein & durchgeknallter Obrigkeitswahn.

Verdrehte Werte?

Nun ja in Schwaben zählt eigentlich nur ein Wert, das schöne Geld.

Ein glückliches Leben hat ihrer Meinung nur derjenige der wirtschaftlichen Erfolg hat. Wer jemand sein und anerkannt sein will, muss reich sein. Dies führt zu knallharten Kampf ums Geld, in dem mitunter alle moralischen Werte über Bord geworfen werden, außerdem natürlich zu dem bekannten & berühmt – berüchtigten Geiz der Schwaben.

Dass solche Leute nicht gerade besonders fröhlich & Freundlich sind liegt da ja auf der Hand.

Grgs - Die Wahrheit schmerzt oder?

Das Gute ist, dass dies alles zwar stimmt, aber um es mal so zu sagen: Wo Schatten ist, da muss ja auch irgendwo Licht sein. Und so kommen wir nun ( endlich ) dazu auch mal etwas Lobenswertes über diese geilste aller Städte zu schreiben.

1. Es gibt nicht nur Schwaben

Ein großer Teil der verbitterten & konservativen Schwaben ist sowieso aufs Land hinausgezogen ( geflüchtet ? gg ) und Platz für Neuankömmlinge aus aller Welt gemacht. Diese haben durch ihre nichtschwäbische Art dafür gesorgt, dass die Stadt offener wird

Die Norddeutschen, durch ihre kantig - ehrliche, aber meist doch freundliche, Art setzen damit einen Kontrapunkt, zu den nach vorne hin lächelnden, hinten rum aber gemein intrigierenden Schwaben.

Die Italiener brachten völlig neue kulinarische Spezialitäten ( Pizza, Spagetti, Lasagne und Eis ) und sind meistens freundliche Familienmenschen.

Die Badenser wollen einfach aus Prinzip nicht so sein, wie die ihnen verhassten Schwaben.

Die Exilhessen kommen aus einen Land das von seiner Mentalität einfach sehr viel freundlicher als BW ist und mühen sich ab, ein wenig freundlicheres Klima zu schaffen.

Die Polen schließlich, die verschrien sind als notorische Autodiebe & Deutschland-Hasser, sind in Wahrheit freundlich, fleißig und äußerst großzügig.

Usw.

Der Großteil der mir bekannten freundlichen Menschen stammt oft gar nicht aus Schwaben und hat so nicht den, vielleicht im Erbgut versteckten, Geburtsfehler abbekommen sauertöpfisch, konservativ & geizig zu sein.

2. Kultur

Was die Stadt ( unter anderem ) so wohnenswert macht ist ihre kulturelle Quantität & Qualität
Die Oper ( mehre Male national ausgezeichnet ), die Theater der Altstadt & Westens, die anderen Theater, die Staatsgalerie, das Löwentor– und Rosensteinmuseum, das Ballett, die Schleyerhalle und die neue Porschearena sind nur ein kleiner Auszug aus dem kulturellen Angebot einer Stadt die verdammt viel Kultur hat.

Aber die Kultur die für mich zählt, ist…………
selbstverständlich auch dabei ( auch wenn die Stuttgarter Obrigkeit mitunter alles tut, um diese aus der Stadt zu vertreiben ), nämlich die Hip-Hop Kultur, die als Kolchose bundesweit einen guten Ruf besitzt.

Ja Mann, diese Stadt hat Helden wie Afrob, Freundeskreis, die Massiven, Fanta 4 & DJ Thomilla ( nur ein kleiner Auszug ) hervorgebracht, aus der Region starten gerade Plan B & Maeckes durch ( Buggi – Town ).

Stuttgart ist ( und bleibt hoffentlich ) einer DER Hochburgen deutschen Hip-Hops, das sieht man auch durch die Ausrichtung des größten eintägigen Hip-Hopfestivals, den Hip-Hop Open.

Wenn man sieht wie die Crowd abgeht, wenn ihre Local Heroes aufspielen, kann man verstehen, was für einen Einfluss Hip-Hop inzwischen in Stuttgart genommen hat.

3. Begeisterungsfähigkeit

„Das ist ja unglaublich, wie die Schwaben hier feiern.“
Das war der Kommentar No. 1 vor & nach dem Spiel um Platz 3 und bei der Meisterfeier des VfB Stuttgart.

Vermutlich nahm die gesamte Republik vorher an, dass die Stuttgarter nicht feiern können.
Bullshit!!!

Zum Beispiel ist das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen nicht ohne Grund das zweitgrößte Volksfest in Europa. Ich war zwar noch nie dort, aber ich hab mir sagen lassen dass die Besucher in den Bierzelten ganz schön heftig abgehen.

Was Feste angeht sind die Stuttgarter sowieso immer bereit und es finden andauernd irgendwelche statt (ok mal schauen was wir einfach so aus dem Gedächtnis zusammenbekommen ) :
Volksfest, Frühlingsfest, Sommerfest, Hamburger Fischmarkt, Weihnachtsmarkt, Jazz Open

aaargh scheiße mein Gedächtnis ist echt ein Sieb, verdammt.

Auch an die Hip-Hop Open sei erinnert, wo die Crowd jedes Mal heftig abgeht und schließlich natürlich an die WM 2002 ( bin damals das erste Mal auf der Theodor-Heuß Straße zum Hauptbahnhof herunter gelaufen) oder die EM 2004 ( Autokorso mit Griechen & Portugiesen )

Dies alles wurde jedoch getopt von der WM 06.

Meine Güte was für ne Stimmung, auch bei den ausländischen Mannschaften musste die Theodor-Heuß Straße nach Siegen gesperrt werden. Es war einfach genial.

Erinner, erinner, erinner….

Die VfB Meisterfeier war schließlich der absolute Höhepunkt. 250.000 Menschen auf den Beinen in einer ca. 500.000 Einwohner zählenden Stadt, das kann man, glaub ich, relativ gesehen, nicht mehr toppen.

4. Schönste Stadt Deutschlands

Häh wasn jetzt los?
Wir dachten Stuttgart sei super-hässlich?
Biste bescheuert oder was?
Nein aber schizophren, jedenfalls könnte man es bei dieser Stadt so empfinden.

Was die Architektur angeht ist Stuttgart wirklich eine Katastrophe, aber dank 2 Tatsachen kann man dies komplett vergessen.

1. Stuttgart ist grün
2. Stuttgart ist eine Kesselstadt

Diese beiden Tatsachen miteinander verbunden führen zu langen Spaziergängen, phänomenalen Ausblicken und chilliges Abhängen in den Parkanlagen bzw. Wäldern.

So einfach ist das.

Fin

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Welcome Back True Believers – Zwischen Den Welten 5
Welcome back, welcome back,
weeelcooome baaaaack

Herzlich willkommen zurück in chaggys Zirkus der Verrücktheiten, Mystifikationen und Legenden.
Ich muss mich entschuldigen, dass ihr so lange warten musstet, aber mein Zug zum globalen Dorf, geht nur wöchentlich ( wenn ich Glück habe & meine Brüder mich fahren lassen ).
„Warum hat es dann am Anfang beinah täglich von dir neuen Stuss gegeben?“ fragt ihr euch bestimmt.
Gute Frage, nächste Frage, soll heißen kann die Frage so nicht beantworten (sorry).

Aber eines kann ich jetzt schon versprechen, dass ich versuchen werde wenigstens einmal die Woche hier den heißen Scheiß zu präsentieren und wenn ich es einmal nicht schaffen sollte, könnt ihr mir immer noch den Kopf abhacken.

Checkt den Scheiß ab:

Hier & Jetzt exklusiv auf chaggy82.blogger.de
Ach ja, wenn ihr euren Senf zu meinen Scheiß dazugeben wollt, bitte sehr, bin immer über Resonanz froh, außerdem schmeckt es dann vielleicht besser ( und wenn ihr keinen Senf mögt, könnt ihr ja auch Ketchup oder Mayo benutzen ).

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Schwarz auf Weiss 1
Welcome back, true believers, gleich mal mit einer neuen Kategorie.
Schwarz auf Weiss, um was wird es wohl hier gehen?

Trommelwirbel
.
..

….
Um Bücher ( ach ihr wusstet das schon, sehr gut, sehr gut, 1 setzen ).
Alle möglichen Arten & Sparten werden hier vertreten sein, aber ich denke mal der Fokus wird doch auf die Fantasy gerichtet sein.
So genug drum herum geredet, Vorhang auf für:

Hythrun Chronicles – Jennifer Fallon

Die Hythrun Chronicles sind Fantasy der eher unorthodoxen Art.
Soll heißen, man braucht nicht unbedingt größeres Wissen über die verschiedenen „Standard“ Fantasy Völker ( z.B. Elfen, Zwerge, Trolle, Orks ), denn diese kommen gar nicht vor. Es gibt zwar drei nicht-menschliche Völker; die Götter, die Harshini & die Dämonen; aber die Harshini haben sich zusammen mit den Dämonen größtenteils aus der Welt zurückgezogen und die Götter können nur mit den Harshini direkt in Kontakt treten, soll heißen die Nicht-Menschen kommen nur selten und sporadisch vor.
Magier gibt es zwar auch, aber ihre Gilde wurde im größten Teil der Welt verboten und das Überbleibsel in Hythria ist nur noch ein Schatten früherer Tage, weil es kaum noch Menschen mit echten magischen Talent gibt und die Mitglieder der Gilde deswegen meistens Nichtmagier sind, die ähnlich wie die Maester in „Das Lied von Eis & Feuer“ wissenschaftlichen & administrativen Tätigkeiten nachgehen.

Die Hauptperson ist Marla Wulfskling, sie ist neben ihren Bruder Lernen, dem Großfürsten von Hythria, der einzige Nachkomme des herrschenden Wulfsklinggeschlechts. Weil sie noch unverheiratet ist, soll sie jetzt, wo sie erwachsen wird, verheiratet werden, dies ist deshalb so dringend geboten, da ihr Bruder nur „andere“ Neigungen zeigt und sich standhaft weigert, auch nur an Sex mit dem anderen Geschlecht zu denken, ihr Sohn wird vermutlich deshalb einmal den Thron erben.
Um diese Tatsache herum entwickelt sich ein gut lesbares Intrigenspiel, das durch von außen einwirkende Faktoren bereichert & mitunter angeheizt wird.

Die Fantasy kommt zwar ein wenig zu kurz, aber wird lustig ( Die Harshini z.B. die die Macht der Götter haben, diese aber nicht zu gewalttätigen Zwecken benutzen können bzw. besser gesagt gar nicht wissen, was Gewalt eigentlich ist. ) & an den richtigen Stellen sinnvoll eingesetzt.
Die Romane leben vor allem von der Tiefe & Wandlungsfähigkeit ihrer Figuren ( im ersten Roman sind dies vor allem Marla, ihr Zwerg & Wrayan Flinkfinger, im 2. kommt dann der „Kindergarten“ um Damin Wulfskling hinzu ) und den Gesprächen, Handlungen & Intrigen unter diesen. Zu empfehlen für Freunde der Werke von Marion Zimmer Bradley ( „Nebel von Avalon“ ) und George Martin ( „Das Lied von Eis & Feuer“ ). Wer eher auf gut erzählte Charaktere als auf Hack’n’Shlash Wert legt, wird mit diesen Büchern seine helle Freude haben.

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