Samstag, 11. August 2007
Stuttgart – meine erste Liebe
chaggy82, 22:10h
„Wo kommst du her?“
„Ludwigsburg.“
„Wo ist das denn?“
„Bei Stuttgart.“
„Oh mein Gott, du lebst bei diesen sauertöpfischen, konservativen & geizigen Schwaben, mein Beileid.“
Solche Kommentare muss man sich andauernd anhören, wenn man im außerschwäbischen Bereich unterwegs ist und sich als Bewohner der Hauptstadt der Spätzlesfresser outen muss. Dabei schmerzt vor allem, dass die Leute auf der einen Seite völlig falsch liegen auf der anderen Seite aber auch Recht haben.
1. Stuttgart ist hässlich
Es tut mir zwar weh, dies zuzugeben, aber Stuttgart ist wirklich eine hässliche Stadt, angefangen bei den großen Industriegebieten Feuerbach – Zuffenhausen - Neuwirtshaus & Bad Cannstatt - Untertürkheim, den Messehallen auf den Killesberg, der Wüste vor der Türlenstraße, die großartig im Beton-Stil der 70er Jahre gestaltete Uni Vaihingen und den in 2 Hochhaustürmen gequetschten Campus der Uni Mitte, den Bausünden am Hauptbahnhof, dieses riesigen Glas-Stahlbetonwürfel erinnern mich irgendwie an die monumentalen Totenstädte der Antike bis zu den neuesten Irrwegen der Architektur am kleinen Schlossplatz.
Jaja Glanzlichter sind selten und eher die absolute Ausnahme als die Regel.
Dazu kommt eine wirklich ( laut meiner Meinung ) widerwärtige Affinität zum Auto, dies drückt sich in der Stadtplanung dahingehend aus, dass die Stadt unbedingt autogerecht gebaut werden muss. Das führte zu einer Furchterregenden Sammlung von großen Ausfallstraßen und den damit einhergehenden Verkehr.
Der Fluss (Neckar) ist größtenteils von Fabriken umzingelt und wo er das nicht ist, steigen einem auch schon die lieblichen Düfte der Kläranlage in die Nase. Der Stadtbach (Nesenbach) wird bei Heslach unter die Erde gezwungen und die meisten Einwohner wissen inzwischen nicht einmal das ihn überhaupt gibt.
Ich könnte hier auch noch weiter von Hochhaussiedlungen am Stadtrand (Freiberg, Neugereut) erzählen oder mich auch über die Neigung „kostbare Fildererde“ zu versiegeln auslassen. Aber merkt man ja auch so dass Stuttgart nicht gerade die schönste Stadt der Welt ist.
2 Industriestadt
Wie man schon oben sehen konnte ist Stuttgart eine Stadt im ( Würge- ) Griff der Industrie. Firmen wie Porsche, Daimler ( - Benz, - Chrysler, - ? ), Bosch usw., haben ganz deutlich der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.
3. Schwaben
Das Volk dessen Seele am „schwärzesten“ ist, sind nicht die Bayern sondern die Schwaben.
„Nein, nein wir sind tausendmal konservativer als die Schwaben.“, schreien da natürlich die Bayern auf.
Gut gut, vielleicht ist dem sogar so, aber wenigstens haben die Bayern in ihrer Hauptstadt in ihrer Hauptstadt einen „roten“ OB sitzen, was haben wir?
Japp, dank der Tatsache, dass sich bei uns die SPD und die Grünen so gut verstehen, der gottverdammte Schw#*@t$lschuster.
Eine solch treue Klientel finden die rechten Parteien nirgendwo sonst in Deutschland, nicht umsonst stellt die CDU beinah seit dem Anfang des Bundeslandes den Ministerpräsidenten. Auch auf die Tatsache dass die REPs jahrelang im Landtag saßen, sollte man an dieser Stelle mal hinweisen. Der einzige Grund, dass sie dies gerade nicht machen, ist die so genannte „integrative“ Wirkung der CDU. Und das schlimmste ist, dass die CDU hierzulande auch noch darauf stolz ist und sich durch markige Sprüche, Reden & Aktionen halsbrecherisch um diese Wähler bemüht. Das beste Bsp. Hierfür ist der „Filbinger-Komplex“, der sogar nach seinen Tod für einigen Wirbel sorgt.
Der Nährboden für den Erfolg der konservativen Parteien sind verdrehte Werte, übertriebenes Traditionsbewusstsein & durchgeknallter Obrigkeitswahn.
Verdrehte Werte?
Nun ja in Schwaben zählt eigentlich nur ein Wert, das schöne Geld.
Ein glückliches Leben hat ihrer Meinung nur derjenige der wirtschaftlichen Erfolg hat. Wer jemand sein und anerkannt sein will, muss reich sein. Dies führt zu knallharten Kampf ums Geld, in dem mitunter alle moralischen Werte über Bord geworfen werden, außerdem natürlich zu dem bekannten & berühmt – berüchtigten Geiz der Schwaben.
Dass solche Leute nicht gerade besonders fröhlich & Freundlich sind liegt da ja auf der Hand.
Grgs - Die Wahrheit schmerzt oder?
Das Gute ist, dass dies alles zwar stimmt, aber um es mal so zu sagen: Wo Schatten ist, da muss ja auch irgendwo Licht sein. Und so kommen wir nun ( endlich ) dazu auch mal etwas Lobenswertes über diese geilste aller Städte zu schreiben.
1. Es gibt nicht nur Schwaben
Ein großer Teil der verbitterten & konservativen Schwaben ist sowieso aufs Land hinausgezogen ( geflüchtet ? gg ) und Platz für Neuankömmlinge aus aller Welt gemacht. Diese haben durch ihre nichtschwäbische Art dafür gesorgt, dass die Stadt offener wird
Die Norddeutschen, durch ihre kantig - ehrliche, aber meist doch freundliche, Art setzen damit einen Kontrapunkt, zu den nach vorne hin lächelnden, hinten rum aber gemein intrigierenden Schwaben.
Die Italiener brachten völlig neue kulinarische Spezialitäten ( Pizza, Spagetti, Lasagne und Eis ) und sind meistens freundliche Familienmenschen.
Die Badenser wollen einfach aus Prinzip nicht so sein, wie die ihnen verhassten Schwaben.
Die Exilhessen kommen aus einen Land das von seiner Mentalität einfach sehr viel freundlicher als BW ist und mühen sich ab, ein wenig freundlicheres Klima zu schaffen.
Die Polen schließlich, die verschrien sind als notorische Autodiebe & Deutschland-Hasser, sind in Wahrheit freundlich, fleißig und äußerst großzügig.
Usw.
Der Großteil der mir bekannten freundlichen Menschen stammt oft gar nicht aus Schwaben und hat so nicht den, vielleicht im Erbgut versteckten, Geburtsfehler abbekommen sauertöpfisch, konservativ & geizig zu sein.
2. Kultur
Was die Stadt ( unter anderem ) so wohnenswert macht ist ihre kulturelle Quantität & Qualität
Die Oper ( mehre Male national ausgezeichnet ), die Theater der Altstadt & Westens, die anderen Theater, die Staatsgalerie, das Löwentor– und Rosensteinmuseum, das Ballett, die Schleyerhalle und die neue Porschearena sind nur ein kleiner Auszug aus dem kulturellen Angebot einer Stadt die verdammt viel Kultur hat.
Aber die Kultur die für mich zählt, ist…………
selbstverständlich auch dabei ( auch wenn die Stuttgarter Obrigkeit mitunter alles tut, um diese aus der Stadt zu vertreiben ), nämlich die Hip-Hop Kultur, die als Kolchose bundesweit einen guten Ruf besitzt.
Ja Mann, diese Stadt hat Helden wie Afrob, Freundeskreis, die Massiven, Fanta 4 & DJ Thomilla ( nur ein kleiner Auszug ) hervorgebracht, aus der Region starten gerade Plan B & Maeckes durch ( Buggi – Town ).
Stuttgart ist ( und bleibt hoffentlich ) einer DER Hochburgen deutschen Hip-Hops, das sieht man auch durch die Ausrichtung des größten eintägigen Hip-Hopfestivals, den Hip-Hop Open.
Wenn man sieht wie die Crowd abgeht, wenn ihre Local Heroes aufspielen, kann man verstehen, was für einen Einfluss Hip-Hop inzwischen in Stuttgart genommen hat.
3. Begeisterungsfähigkeit
„Das ist ja unglaublich, wie die Schwaben hier feiern.“
Das war der Kommentar No. 1 vor & nach dem Spiel um Platz 3 und bei der Meisterfeier des VfB Stuttgart.
Vermutlich nahm die gesamte Republik vorher an, dass die Stuttgarter nicht feiern können.
Bullshit!!!
Zum Beispiel ist das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen nicht ohne Grund das zweitgrößte Volksfest in Europa. Ich war zwar noch nie dort, aber ich hab mir sagen lassen dass die Besucher in den Bierzelten ganz schön heftig abgehen.
Was Feste angeht sind die Stuttgarter sowieso immer bereit und es finden andauernd irgendwelche statt (ok mal schauen was wir einfach so aus dem Gedächtnis zusammenbekommen ) :
Volksfest, Frühlingsfest, Sommerfest, Hamburger Fischmarkt, Weihnachtsmarkt, Jazz Open
aaargh scheiße mein Gedächtnis ist echt ein Sieb, verdammt.
Auch an die Hip-Hop Open sei erinnert, wo die Crowd jedes Mal heftig abgeht und schließlich natürlich an die WM 2002 ( bin damals das erste Mal auf der Theodor-Heuß Straße zum Hauptbahnhof herunter gelaufen) oder die EM 2004 ( Autokorso mit Griechen & Portugiesen )
Dies alles wurde jedoch getopt von der WM 06.
Meine Güte was für ne Stimmung, auch bei den ausländischen Mannschaften musste die Theodor-Heuß Straße nach Siegen gesperrt werden. Es war einfach genial.
Erinner, erinner, erinner….
Die VfB Meisterfeier war schließlich der absolute Höhepunkt. 250.000 Menschen auf den Beinen in einer ca. 500.000 Einwohner zählenden Stadt, das kann man, glaub ich, relativ gesehen, nicht mehr toppen.
4. Schönste Stadt Deutschlands
Häh wasn jetzt los?
Wir dachten Stuttgart sei super-hässlich?
Biste bescheuert oder was?
Nein aber schizophren, jedenfalls könnte man es bei dieser Stadt so empfinden.
Was die Architektur angeht ist Stuttgart wirklich eine Katastrophe, aber dank 2 Tatsachen kann man dies komplett vergessen.
1. Stuttgart ist grün
2. Stuttgart ist eine Kesselstadt
Diese beiden Tatsachen miteinander verbunden führen zu langen Spaziergängen, phänomenalen Ausblicken und chilliges Abhängen in den Parkanlagen bzw. Wäldern.
So einfach ist das.
Fin
„Ludwigsburg.“
„Wo ist das denn?“
„Bei Stuttgart.“
„Oh mein Gott, du lebst bei diesen sauertöpfischen, konservativen & geizigen Schwaben, mein Beileid.“
Solche Kommentare muss man sich andauernd anhören, wenn man im außerschwäbischen Bereich unterwegs ist und sich als Bewohner der Hauptstadt der Spätzlesfresser outen muss. Dabei schmerzt vor allem, dass die Leute auf der einen Seite völlig falsch liegen auf der anderen Seite aber auch Recht haben.
1. Stuttgart ist hässlich
Es tut mir zwar weh, dies zuzugeben, aber Stuttgart ist wirklich eine hässliche Stadt, angefangen bei den großen Industriegebieten Feuerbach – Zuffenhausen - Neuwirtshaus & Bad Cannstatt - Untertürkheim, den Messehallen auf den Killesberg, der Wüste vor der Türlenstraße, die großartig im Beton-Stil der 70er Jahre gestaltete Uni Vaihingen und den in 2 Hochhaustürmen gequetschten Campus der Uni Mitte, den Bausünden am Hauptbahnhof, dieses riesigen Glas-Stahlbetonwürfel erinnern mich irgendwie an die monumentalen Totenstädte der Antike bis zu den neuesten Irrwegen der Architektur am kleinen Schlossplatz.
Jaja Glanzlichter sind selten und eher die absolute Ausnahme als die Regel.
Dazu kommt eine wirklich ( laut meiner Meinung ) widerwärtige Affinität zum Auto, dies drückt sich in der Stadtplanung dahingehend aus, dass die Stadt unbedingt autogerecht gebaut werden muss. Das führte zu einer Furchterregenden Sammlung von großen Ausfallstraßen und den damit einhergehenden Verkehr.
Der Fluss (Neckar) ist größtenteils von Fabriken umzingelt und wo er das nicht ist, steigen einem auch schon die lieblichen Düfte der Kläranlage in die Nase. Der Stadtbach (Nesenbach) wird bei Heslach unter die Erde gezwungen und die meisten Einwohner wissen inzwischen nicht einmal das ihn überhaupt gibt.
Ich könnte hier auch noch weiter von Hochhaussiedlungen am Stadtrand (Freiberg, Neugereut) erzählen oder mich auch über die Neigung „kostbare Fildererde“ zu versiegeln auslassen. Aber merkt man ja auch so dass Stuttgart nicht gerade die schönste Stadt der Welt ist.
2 Industriestadt
Wie man schon oben sehen konnte ist Stuttgart eine Stadt im ( Würge- ) Griff der Industrie. Firmen wie Porsche, Daimler ( - Benz, - Chrysler, - ? ), Bosch usw., haben ganz deutlich der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.
3. Schwaben
Das Volk dessen Seele am „schwärzesten“ ist, sind nicht die Bayern sondern die Schwaben.
„Nein, nein wir sind tausendmal konservativer als die Schwaben.“, schreien da natürlich die Bayern auf.
Gut gut, vielleicht ist dem sogar so, aber wenigstens haben die Bayern in ihrer Hauptstadt in ihrer Hauptstadt einen „roten“ OB sitzen, was haben wir?
Japp, dank der Tatsache, dass sich bei uns die SPD und die Grünen so gut verstehen, der gottverdammte Schw#*@t$lschuster.
Eine solch treue Klientel finden die rechten Parteien nirgendwo sonst in Deutschland, nicht umsonst stellt die CDU beinah seit dem Anfang des Bundeslandes den Ministerpräsidenten. Auch auf die Tatsache dass die REPs jahrelang im Landtag saßen, sollte man an dieser Stelle mal hinweisen. Der einzige Grund, dass sie dies gerade nicht machen, ist die so genannte „integrative“ Wirkung der CDU. Und das schlimmste ist, dass die CDU hierzulande auch noch darauf stolz ist und sich durch markige Sprüche, Reden & Aktionen halsbrecherisch um diese Wähler bemüht. Das beste Bsp. Hierfür ist der „Filbinger-Komplex“, der sogar nach seinen Tod für einigen Wirbel sorgt.
Der Nährboden für den Erfolg der konservativen Parteien sind verdrehte Werte, übertriebenes Traditionsbewusstsein & durchgeknallter Obrigkeitswahn.
Verdrehte Werte?
Nun ja in Schwaben zählt eigentlich nur ein Wert, das schöne Geld.
Ein glückliches Leben hat ihrer Meinung nur derjenige der wirtschaftlichen Erfolg hat. Wer jemand sein und anerkannt sein will, muss reich sein. Dies führt zu knallharten Kampf ums Geld, in dem mitunter alle moralischen Werte über Bord geworfen werden, außerdem natürlich zu dem bekannten & berühmt – berüchtigten Geiz der Schwaben.
Dass solche Leute nicht gerade besonders fröhlich & Freundlich sind liegt da ja auf der Hand.
Grgs - Die Wahrheit schmerzt oder?
Das Gute ist, dass dies alles zwar stimmt, aber um es mal so zu sagen: Wo Schatten ist, da muss ja auch irgendwo Licht sein. Und so kommen wir nun ( endlich ) dazu auch mal etwas Lobenswertes über diese geilste aller Städte zu schreiben.
1. Es gibt nicht nur Schwaben
Ein großer Teil der verbitterten & konservativen Schwaben ist sowieso aufs Land hinausgezogen ( geflüchtet ? gg ) und Platz für Neuankömmlinge aus aller Welt gemacht. Diese haben durch ihre nichtschwäbische Art dafür gesorgt, dass die Stadt offener wird
Die Norddeutschen, durch ihre kantig - ehrliche, aber meist doch freundliche, Art setzen damit einen Kontrapunkt, zu den nach vorne hin lächelnden, hinten rum aber gemein intrigierenden Schwaben.
Die Italiener brachten völlig neue kulinarische Spezialitäten ( Pizza, Spagetti, Lasagne und Eis ) und sind meistens freundliche Familienmenschen.
Die Badenser wollen einfach aus Prinzip nicht so sein, wie die ihnen verhassten Schwaben.
Die Exilhessen kommen aus einen Land das von seiner Mentalität einfach sehr viel freundlicher als BW ist und mühen sich ab, ein wenig freundlicheres Klima zu schaffen.
Die Polen schließlich, die verschrien sind als notorische Autodiebe & Deutschland-Hasser, sind in Wahrheit freundlich, fleißig und äußerst großzügig.
Usw.
Der Großteil der mir bekannten freundlichen Menschen stammt oft gar nicht aus Schwaben und hat so nicht den, vielleicht im Erbgut versteckten, Geburtsfehler abbekommen sauertöpfisch, konservativ & geizig zu sein.
2. Kultur
Was die Stadt ( unter anderem ) so wohnenswert macht ist ihre kulturelle Quantität & Qualität
Die Oper ( mehre Male national ausgezeichnet ), die Theater der Altstadt & Westens, die anderen Theater, die Staatsgalerie, das Löwentor– und Rosensteinmuseum, das Ballett, die Schleyerhalle und die neue Porschearena sind nur ein kleiner Auszug aus dem kulturellen Angebot einer Stadt die verdammt viel Kultur hat.
Aber die Kultur die für mich zählt, ist…………
selbstverständlich auch dabei ( auch wenn die Stuttgarter Obrigkeit mitunter alles tut, um diese aus der Stadt zu vertreiben ), nämlich die Hip-Hop Kultur, die als Kolchose bundesweit einen guten Ruf besitzt.
Ja Mann, diese Stadt hat Helden wie Afrob, Freundeskreis, die Massiven, Fanta 4 & DJ Thomilla ( nur ein kleiner Auszug ) hervorgebracht, aus der Region starten gerade Plan B & Maeckes durch ( Buggi – Town ).
Stuttgart ist ( und bleibt hoffentlich ) einer DER Hochburgen deutschen Hip-Hops, das sieht man auch durch die Ausrichtung des größten eintägigen Hip-Hopfestivals, den Hip-Hop Open.
Wenn man sieht wie die Crowd abgeht, wenn ihre Local Heroes aufspielen, kann man verstehen, was für einen Einfluss Hip-Hop inzwischen in Stuttgart genommen hat.
3. Begeisterungsfähigkeit
„Das ist ja unglaublich, wie die Schwaben hier feiern.“
Das war der Kommentar No. 1 vor & nach dem Spiel um Platz 3 und bei der Meisterfeier des VfB Stuttgart.
Vermutlich nahm die gesamte Republik vorher an, dass die Stuttgarter nicht feiern können.
Bullshit!!!
Zum Beispiel ist das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen nicht ohne Grund das zweitgrößte Volksfest in Europa. Ich war zwar noch nie dort, aber ich hab mir sagen lassen dass die Besucher in den Bierzelten ganz schön heftig abgehen.
Was Feste angeht sind die Stuttgarter sowieso immer bereit und es finden andauernd irgendwelche statt (ok mal schauen was wir einfach so aus dem Gedächtnis zusammenbekommen ) :
Volksfest, Frühlingsfest, Sommerfest, Hamburger Fischmarkt, Weihnachtsmarkt, Jazz Open
aaargh scheiße mein Gedächtnis ist echt ein Sieb, verdammt.
Auch an die Hip-Hop Open sei erinnert, wo die Crowd jedes Mal heftig abgeht und schließlich natürlich an die WM 2002 ( bin damals das erste Mal auf der Theodor-Heuß Straße zum Hauptbahnhof herunter gelaufen) oder die EM 2004 ( Autokorso mit Griechen & Portugiesen )
Dies alles wurde jedoch getopt von der WM 06.
Meine Güte was für ne Stimmung, auch bei den ausländischen Mannschaften musste die Theodor-Heuß Straße nach Siegen gesperrt werden. Es war einfach genial.
Erinner, erinner, erinner….
Die VfB Meisterfeier war schließlich der absolute Höhepunkt. 250.000 Menschen auf den Beinen in einer ca. 500.000 Einwohner zählenden Stadt, das kann man, glaub ich, relativ gesehen, nicht mehr toppen.
4. Schönste Stadt Deutschlands
Häh wasn jetzt los?
Wir dachten Stuttgart sei super-hässlich?
Biste bescheuert oder was?
Nein aber schizophren, jedenfalls könnte man es bei dieser Stadt so empfinden.
Was die Architektur angeht ist Stuttgart wirklich eine Katastrophe, aber dank 2 Tatsachen kann man dies komplett vergessen.
1. Stuttgart ist grün
2. Stuttgart ist eine Kesselstadt
Diese beiden Tatsachen miteinander verbunden führen zu langen Spaziergängen, phänomenalen Ausblicken und chilliges Abhängen in den Parkanlagen bzw. Wäldern.
So einfach ist das.
Fin
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