Donnerstag, 11. Oktober 2007
Schwarz auf Weiss 5
Richard Schwartz – Das Erste Horn / Geheimnis von Askir 1

Inhalt:

Ein Gasthof an der Westgrenze wird eingeschneit

Einige mysteriöse Gäste erscheinen auf der Bildfläche

Eine Bande roher Gesellen scheint Ansprüche zu haben

Ein alternder Krieger sucht (bislang vergeblich) den Tod

Ein Mord geschieht

Und nun stehen die Leser & der Erzähler gleichermaßen vor der Frage:

Wer ist der Täter?

Verdächtige gibt es mehr als genug

Das Problem ist bloß:

Während draußen der Sturm langsam „Day after Tomorrow“-Maße annimmt und drinnen nicht nur ein Mörder für Aufruhr sorgt, erhebt sich eine alte Gottheit vom neuen.

Personen der Handlung:

Havald / Erzähler:
alternder Reisesender mit bewegter Vergangenheit, die er am liebsten weit hinter sich lassen würde ebenso wie alles andere.

Sera Leandra de Girancourt:
Adlige aus dem Reich Illian, sie wurde von ihrer König auf eine diplomatische Mission geschickt. Magisch ausgebildet & führt das Bannschwert Steinherz

Eberhard:
Wirt & Besitzer des Gasthofes „Hammerkopf“, der letzten Schenke vor dem Pass durch die Donnerberge.
Vater von 3 Töchtern

Sieglinde:
Älteste Tochter von Eberhard, hilft ebenso wie ihre Schwestern im Gasthof als Schankmaid aus. (Vielleicht?) Abstammung mit Feenblut

Varosch:
Eine der Händlerwachen, Priester von Boron dem Gott der Gerechtigkeit.

Janos Dunkelhand:
Berüchtigter Bandenanführer, hat mit seinen Mannen Quartier im Hammerkopf Quartier genommen.

Zokora:
Dunkelelfe, wurde auf dem Weg nach Coldenstatt vom Sturm überrascht.
Anwärterin auf den Thron der Dunkelelfen, Priesterin der Göttin Solante, Heilerin.

Sowie noch einige Händler, Bergarbeiter, Adlige, Bauern & Briganten.

Abschließendes Geplauder:

Ein abgelegenes Gebäude wird von der Außenwelt abgeschnitten, ein Mord geschieht und alle fragen sich nun:

„Wer ist der Täter?“

Natürlich ist diese Rezeptur schon Tausendemahle verwendet worden, ein Klassiker im Krimi!
Aber das Besondere an „Das Erste Horn“ ist, dass das Geschehen in einen klassischen Fantasyhintergrund der ernsthafteren Sorte eingebettet ist (und auch ganz gut funktioniert).

So liest sich das Buch ganz gut und nach ein paar (un)erwarteten Wendungen, Überraschungen & Enthüllungen biegt das Buch gerade dann, wo sich das „Wer ist der Mörder?“ Szenario abgenutzt hat, wieder in eine etwas konventionellere Fantasyschiene ein, in der ein Gewölbe erforscht werden muss, dass einen uralten Schatz birgt.

„Das Erste Horn“ ist ein etwas unkonventioneller Start in die vielleicht beste gerade erscheinende Fantasyreihe eines deutschen Autors und bietet jede Menge Spannung auf der Suche nach dem Mörder (NEIN, Ich verrate das Ende nicht!!! Wer’s wissen will, muss es lesen!!! Verdammtnochma!).

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