Sonntag, 25. Mai 2008
The Pulse 17 - der COUNTDOWN ist vorbei: Versuch eines Fazits
Der Versuch eines Fazits???

Aber warum das?

Nun ja, das Ende von Zero ließ da doch einige Fragen offen, die wohl erst in der ersten Ausgabe von Final Crisis beantwortet werden, aber dies gehört in die Meckerecke am Ende des Beitrags.

Gut COUNTDOWN ist runtergetickert!

Und was war wohl der Inhalt bzw. das große durchgehende Thema davon?

Natürlich gab es mehrere kleinere Leitmotive, die immer wieder auch in den "normalen" Serien hereinspielten (z.B. Amazons Attack, der Tod von Bart Allen (Flash IV), dessen Folgen, der "Sturz" von Mary Marvel, die Suche nach Heilung für Karate Kid usw.).

Aber abschließend lassen sich 2 Großthemen herauspicken,

wobei das eine positiv, das andere negativ in der Rückschau zu betrachten wäre.

1. Search for Ray Palmer

sowie die ganze dazugehörige "Aufdeckung" des neuen Multiversumskonzepts im DCU. Die Hauptfolge der letzten Crisis (sowie die unglaublich schockierende Enthüllung am Ende von 52 ;-) ) war das es wieder ein Multiversum mit insgesamt 52 verschiedenen Welten gibt, durch dieses wurde der Leser in COUNTDOWN geführt.

Im Endeffekt ist dieses neue Multiversum gar nich mal so schlecht gemacht, es ist auch einigermaßen vom Konzept her durchdacht, läßt den Autoren sicher (endlich ;-) ) mal wieder größere Haundlungsfreiheit usw, aber gleichzeitig wird es auch nicht übertrieben angewandt.

Wie gesagt, was ich bisher so davon gelesen habe, finde ich das Grundkonzept schon ganz gut, aber für eine "finale" Beurteilung ist es noch ein wenig zu früh.

2. Death of the new Gods

Geniale Storyline, grandioses Finale, eigentlich alles gesagt, oder?

Warum ich trotzdem unzufrieden bin??

Ganz einfach, da dachte man DC schneidet sich endlich mal den uralten & gammeligen Zopf New Gods ab und wird diesen dämlichen Scheiß los...

Da ließt man ca. 2 Wochen später in Newsarama davon, dass sie doch wieder zurückkehren.

Vor allem den wohl lachhaftesten Superschurken aller Zeiten, läßt man, kaum ist er endlich mal unter der Erde, kurz darauf wieder aufleben.

Mannoman, so schnell ist nicht mal Ra's Al Ghul wieder aus dem Grab gehüpft.

Die Rede ist natürlich von Darkseid und dessen Tod & Wiederauferstehung s.a. untenstehende Bilder

da is er tot (jipie)

und da ist er anscheinend wieder unter den lebenden

nun gut, warum ich vom Tod bzw. der wohl bald folgenden "Wiederauferstehung" der New Gods nicht gerade begeistert bin kann man in The Pulse 8 – Peng nachlesen.

Aber ich bin auch so nicht gerade der große Fan von denen und hatte eigentlich gehofft, dass sie bei FC keine Rolle spielen.

so jetzt zum Ende von COUNTDOWN



Gut ein gutes Ende hinzubekommen ist immer verdammt schwierig (s.a. Schwarz auf Weiss 2 - Das Ende )

aber wenn man der Internetgerüchteküche (bzw. den Andeutungen in DCU #0) Glauben schenken darf, wird man den letzten Langzeittoten des DCU aus seinen Grab holen und das ist für mich nicht gerade ein Grund zum Feiern

@#*&$%

Nun ja warten wir mal ab, wenigstens machen sie diesmal nicht den Fehler alle Sektoren des DCU in eine einzige Eventserie zu zwängen (z.B. wird der Space-Sektor abgetrennt in Rann-Thanagar Holy War behandelt).

Bin trotz allem schon mächtig gespannt auf die Final Crisis und werde in den nächsten Monaten dazu auch hin und wieder ein Wörtchen hier zu verlieren haben

so long

chaggy

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 2. Februar 2008
The Pulse 16
Titel: Out There 01 – Inmitten des Bösen (#1 - #6)

Autor: Brian Augustyn

Zeichner: Humberto Ramos

Verlag: Wildstorm / DC Comics bzw. Cliffhanger / Dino Comics



Vorwort:

Out There war für mich ein Start in eine neue Ära, dies gleich in zweierlei Hinsicht.

1. von der biografischen Seite war es so dass ich zufälligerweise den 1sten Band an dem Tag kaufte, als ich meine Karriere als Schüler beendete. Die anschließende Feier hat auch einige Spuren an dem Comic hinterlassen.

2. Der 2te Punkt ist, dass Out There der erste Band meiner „sichtbaren“ Comicsammlung war.

Zuvor hatte ich zwar auch schon Comics gelesen & gekauft, aber die meisten fielen einer gnadenlosen elterlichen Inquisition zum Opfer, die wenigen die diese überlebten wurden von mir nach Möglichkeit gut verborgen und so blieb es jahrelang bei einer recht überschaubaren & (für meine heutigen Verhältnisse) kleiner Sammlung.

Natürlich nahmen die väterlichen Verfolgungsmaßnahmen mit der Zeit ab, aber die jahrelange Verfolgung & die drohende gesellschaftliche Stigmatisierung als Comicfreak hielten mich doch lange davon ab meine Leidenschaft für Comics offen zu zeigen.

Dies änderte sich schließlich auch und so war Out There der erste Teil einer „sichtbaren“ Comicsammlung.

Kurze Einführung:

El Dorado ist die mustergültige amerikanische Traumkleinstadt, doch hinter der Fassade einer perfekt arbeitenden Gemeinde verbirgt sich ein dunkles Geheimnis.

Dies stellt Mark Wexler fest, ein zwergenhafter, brillentragender Streber, der (Surprise, Surprise) schon 2 Klassen übersprungen hat und nun versucht nach seinen Umzug aus San Francisco sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden.

Doch er wird genauso wie eine andere Außenseiterin, Jessica Santiago, von mysteriösen Erscheinungen geplagt. Dass diese kleinen Kobolde nicht gerade Gutes im Sinn haben müssen nicht nur diese beiden, sondern auch das Musterpaar ihrer Schule, der Quarterback Zach Mullin und seine Cheerleaderfreundin Casey Phillips erfahren, als sie zufälligerweise Zeuge werden, wie ihr Schulleiter, von den Kobolden besessen, den Hausmeister der Schule übern Haufen schießt.

Recht bald erfahren sie, dass die Mächtigen der Stadt mit den Kobolden & ihrem Herrn dem interdimensionalen Eroberer Draedalus im Bunde stehen.

Die 4 müssen nun ihre Differenzen überbrücken und versuchen mit der Hilfe von Reverend Rebecca Goodwin & ihrem Assistenten Abel ihre Stadt zu retten. Wenn man dabei auch noch einige besondere Fähigkeiten an sich entdeckt, müsste dies aber kein Problem sein.

Oder?

Abschließendes Geplauder:

Out There könnte man als typische Teenage-Mystery Comicserie abstempeln. Die #1-#5 enthalten denn auch nichts wirklich überraschendes, aber wenn man denkt es gibt in #6 das typische Happy-End…

Dies ist aber nicht der Grund warum mir Out There so gut gefallen hat.

Dieser wäre eher mit dem Namen Humberto Ramos verbunden.

Hmm…

Humberto Ramos

Da war doch mal etwas

Genau, das ist der der Wolverine – Civil War gezeichnet hat (s. The Pulse 2). Natürlich sind die Zeichnungen in Out There klasse, der eckig kantig mangaartige Zeichenstil von Ramos ist einfach genial.

Die Geschichte ist eigentlich auch mal nicht so schlecht, wird aber in den beiden nachfolgenden Bänden um einiges besser.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 18. November 2007
The Pulse 15 - Where My Money At? + Schweizer Käse = Double Trouble für DC
AAARGH!

die Veröffentlichungspolitik von DC ist ein Thema bzw. ein Ärgernis, dem ich schon längere Zeit einen Beitrag widmen wollte.

Bislang konnte ich aber meinen Zorn unter Kontrolle halten und versuchte mir einzureden, daß sich vielleicht irgendetwas ändern würde.

Aber unter der Woche platze mir dann doch der Kragen.

Grund war der Besuch bei meinen örtlichen Comichändler, bei dem ich mir meine Monatsration US-Comics abholte.

Dabei ging ich (mal wieder) völlig pleite.

Grund:

Overkill bei den Events!!!

AAARGH!!!

ich habe nichts gegen die wöchentliche Countdownserie, vor allem da sie sich inhaltlich inzwischen nach einen völlig mißratenen Start verbessert hat.

Aber

inzwischen muss man, um einigermaßen den Überblick über das DCU zu behalten, ziemlich tief in die Tasche greifen.

Ich rede natürlich von den Countdownspecialserien bzw. -issues, diese haben, dafür dass Countdown eigentlich nur ein Vorspann zum eigentlichen Event Final Crisis sein soll, ein beunruhigendes Mass angenommen.

Da wären außer der Hauptserie Countdown to Final Crisis
1. Countdown to Adventure
2. Countdown to Mystery
3. Countdown Search for Ray Palme
4. Countdown Lord Havok
5. Countdown Special Flash
6. Countdown Special Jimmy Olsen

außerdem in Vorbereitung:
7. Countdown Arena
8. Countdown Special Atom

nicht zu vergessen wäre:

9. Death Of The New Gods
10. Salvation Run

als wäre das nicht genug ist Countdown nicht das einzige Event das sich gerade bei DC abspielt

Da wäre nämlich noch:

Sinestro Corps War mit ca. 20 Ausgaben
Batman Resurection mit offiziell 7 Ausgaben (in Wahrheit sind es jetzt schon 10)
und schließlich 52 Aftermath mit schieß-mich tot wieviele Ausgaben.

außerdem noch zahllose Tie-Ins die ich an dieser Stelle besser gar nicht erst berücksichtige.

Dies wäre alles gar nicht mal so schlimm, wenn nicht die Hälfte der Hefte belangloser Schrott wären.

Das Problem ist aber dass DC im Gegensatz zum vorherigen Countdown keine Newsletterseite eingerichtet hat, in der man die für den Countdown wichtigen bzw. unwichtigen Ereignisse nachlesen kann, bzw. in welchem Heft das Ereigniss stattgefunden hat, so dass der interessierte Leser dieses Heft auch kaufen kann (und der nichtinteressierte kann es dann auch mal bleiben lassen).

So aber muß man wie oben angedeutet jedes verdammte Heft auf gut Glück kaufen und hoffen dass es sich lohnt.

Vielleicht kann man damit ja Kohle machen, die Frage ist bloß ob die Leser damit auf lange Zeit gesehen, nicht abgeschreckt werden.

Nervig

Doppelt nervig wird es, wenn Geschichten nicht zu Ende erzählt werden.

ich habe ja nichts dagegen wenn ab und zu mal ein Fill-In bei einem Storyarc vorkommt, aber inzwischen ist dies vor allem bei den großen 3 ziemlich zur Mode verkommen.

Bestes Beispiel ist Action Comics, dort wurde in #844 mit dem Storyarc Last Son begonnen, dieser wurde bis zur #846 (mit einigen Verspätungen) regulär fortgesetzt, danach war Schluß bzw. doch nicht Schluß. Fill-In Time war angesagt. Schließlich hatte man ein "Einsehen" mit dem Leser und dieser wurde mit #851 abgespeist, wo ein weiterer Teil des Arcs erzählt wurde, sowie mit der Ankündigung daß die Geschichte im Action Comics Annual 11 zu Ende erzählt wird.
Inzwischen sind schon ein paar Monate ins Land gegangen und von dem Annual ist bisher nichts zu hören gewesen. Das ganz besondere Problem ist hierbei, dass der Leser um ein spannendes Finale betrogen wurde.
Wieso?
Ganz einfach, der Junge um den es im "Last Son" Story Arc geht, flattert inzwischen gemütlich mit seinen Adoptivvater im andereren Supermantitel herum.
Und so läuft das genauso bei Wonder Woman & Batman und den dazugehörigen Confidentialtiteln.

viel spaß beim warten

viel Spaß beim Warten

ARGHHHhh... (zu heiser zum schreien)

Die DC-Continuity hat inzwischen mehr Löcher als ein Schweizer Käse, ich weiß das dies normal für Comiccontinuitys ist, aber normalerweise sind diese eher für ihre Logikfehler berüchtigt und nicht dafür dass der Leser, wenn er Pech hat, das Ende von der einen Story schon in der anderen vorab unfreiwillig (!) lesen muss.

Weiteres Bsp. gefällig, gut dann schaut mal in das aktuelle Countdownheft und vergleicht dies mit dem Stand im Sinestro Corps War. (Superman-Prime flattert ohne gelben Kraftring durchs Multiversum und zerstört auf seinen Weg jede Erde die ihm in den Weg kommt).

Toll oder?

nun ja, wenigstens hat sich meine Befürchtung bezüglich Green Arrow nicht bewahrheit, ganz im Gegenteil man darf den DC-Autoren gratulieren, sie haben ganz ausnahmsweise auch mal ihr Gehirn eingeschaltet.

Ich hoffe mal dass sie dies in naher Zukunft auch bei einigen anderen DC-Titeln machen.

fin

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 16. November 2007
Double Feature 1 - Welcome to the DMZ 5 - The Pulse 14
DMZ vol.3 – Public Works (#13-#17)

Auf Englisch: seit September im Handel erhältlich

Auf Deutsch: Veröffentlichungsdatum noch nicht bekannt

Autor: Brian Wood

Zeichner: Riccardo Burchielli

Verlag: Vertigo/DC Comics



Kurze Einführung:

Nach den Ereignissen in „body of a journalist“ wird die Firma Trustwell Corp. beauftragt die Schäden, die durch das kurzzeitige Wiederaufflammen der Kämpfe entstanden sind, zu beseitigen.

Um die Sicherheit der Bauarbeiten zu gewährleisten, werden neutrale Blauhelmtruppen der UNO in die DMZ geschickt.

Jedoch scheinen einige mit diesen Wiederaufbauarbeiten nicht einverstanden zu sein. Es gibt mehrere Anschläge auf dem Baugelände.

Matty versucht nun herauszufinden wer oder was hinter den Anschlägen steckt und schleicht sich als Bauarbeiter auf das Gelände ein.

Schnell hat er Kontakte geknüpft, doch dann kristallisiert sich heraus, dass nicht alles so ist wie es den Anschein nach sein sollte. Als er selber an der Reihe ist bei einem Anschlag mitzuwirken, steigt er aus, allerdings nicht alleine…

Amina, ein anderes Mitglied der Terrorzelle flüchtet (unfreiwillig) mit ihm.

Nun stellt sich die Frage was er mit den Informationen, die er gewonnen hat, anstellen soll, wobei ein ganz bestimmter Commander der Free States Army ganz bestimmte Vorstellungen hat, was die Wahl auch nicht gerade einfacher macht.

DMZ #24

Autor: Brian Wood

Zeichner: Riccardo Burchielli

Verlag: Vertigo / DC Comics



Kurze Einführung:

In diesen 2ten Stand-Alone Issue nach „Friendly Fire“ begegnen wir Amina wieder, der Terroristin aus „Public Works“. Wir erfahren wie & warum sie dazu geworden ist und was seit „Public Works“ mit ihr passiert ist.

Inzwischen hat sie (notgedrungen) das Terror-Biz verlassen und sie schlägt sich mit Ach & Krach durch das Leben. Als ihr ein Kurierjob mit Geld aus kriminellen Geschäften angeboten wird, bleibt ihr nichts anderes übrig als diesen anzunehmen.

Jedoch wartet auf sie am Ziel ein alter Bekannter, der sie dazu zwingt, ihren Auftrageber zu verraten.

Abschließendes Geplauder:

In „Public Works“ wendet sich Wood den Seilschaften zwischen der Wirtschaft & dem Militär in der DMZ-Welt zu und zeichnet damit beunruhigende Parallelen zur realen Welt, vor allem wenn man bedenkt, dass im Comic die Terrorzelle von Trustwell mit den Anschlägen beauftragt wurde.

Dass hier Menschen bzw. ihr Glaube von eiskalten Geschäftsmachern ausgenutzt werden, wird in DMZ #24 noch einmal deutlich gemacht.

Leider kommt dort (so wie in #23) wieder die eigentliche Hauptperson Matty Roth nicht vor.

Schade

Aber ansonsten ist das Heft ganz gut gelungen.

Und ich hab mal wieder eine Theorie was die Zukunft der DMZ angeht:

Da in der nächsten Ausgabe der „Grandfather“ von Chinatown, Wilson, eine eigene Ausgabe erhält, wo seine Origin erzählt wird, vermute ich mal dass der nächste große Storybogen sich um die Unterwelt der DMZ drehen wird.

Es hat den Anschein als ob die Free States versuchen würden einen Krieg der Verbrecherbosse einzufädeln und dieser wird sich nicht nur auf Manhattan (DMZ) beschränken, sondern auch auf andere Stadtteile von N.Y., die gerade von den regulären Truppen der USA besetzt sind, übergreifen.

Walls:

wallpaper 44 (jpg, 713 KB)

wallpaper 43 publicworks vs 24 (jpg, 663 KB)

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 27. Oktober 2007
Nightwing A Knight in Blüdhaven – The Pulse 13
Titel:

Nightwing – A Knight in Blüdhaven TPB
(Nightwing #01-#08)

Autor:

Chuck Dixon

Zeichner:

Scott McDaniel

Verlag:

DC Comics



Kurze Einführung:
Blüdhaven das ist die verkommene “kleine Schwester” von Gotham. Ein Ort beherrscht vom Verbrechen, der aufzeigt wie Gotham wäre, wenn Batman nicht über die Stadt wachen würde.

Als es jedoch in Blüdhaven zwischen den Verbrechersyndikaten zu Unruhen kommt und in Gotham 21 Leichen aus dem Wasser gefischt werden, schickt ein angepisster Batman seinen Protege Nighwing los, damit dieser die Morde aufklärt.

Als Nightwing in Blüdhaven eintrifft, merkt er ziemlich schnell, dass hinter den Morden mehr steckt und dass jemand gewaltsam versucht in Blüdhaven die Macht auf den Straßen zu übernehmen. Dieser Fall ist jedoch die Chance für ihn aus dem langen Schatten seines Mentors herauszutreten und sich einen eigenen Namen zu machen, aber er muss aufpassen, dass er in dieser Stadt in der er ohne jede Rückendeckung agieren muss, nicht von den Ereignissen überrollt wird.

Personalien:



Nightwing (Dick Grayson):

Nightwing?

Noch nie von dem gehört

So dürfte die Reaktion der meisten sein, obwohl Dick Grayson zu den bekanntesten Comiccharas weltweit gehört.
Schließlich war er lange Zeit ein Mitglied des dynamischen Duos a.k,a, Batman & Robin.
In den frühen 80er Jahren jedoch emanzipierte er sich von der Rolle des „Wasserträgers“ Robin und legte sich mit Nightwing eine neue (und eigene) Identität zu.
Nachdem er mehrer Jahre in der Rolle des Anführers der Teen Titans & des geduldigen Kronprinzen von Gotham zugebracht hat, ist Blüdhaven nun die große Chance für den „besten Artisten der Welt“ sich auf die eigene Beine zu stellen.



Angel Marin:
Der (ehemalig?) mächtigste Bandenchef von Blüdhaven.
21 seiner Männer tauchen als Wasserleichen in Gotham auf, daraufhin wird Nightwing nach Blüdhaven geschickt, um der Ursache ihres Todes auf den Grund zu gehen.

Als er jedoch dort eintrifft, scheint es so, als ob ihr Boss gleich mit von der Bildfläche verschwunden wäre, oder vielleicht doch nicht?



Reynard (Foxy):
Untergebener von Black Mask, einem der Paten von Gotham.
Black Mask versucht sein Territorium nach Blüdhaven auszuweiten, natürlich auf Kosten der dortigen „Crime Lords“.
Ist Angel Marin einer der Opfer dieses Eindringens?



Dudley „Deadly“ Soames:
Undurchsichtiger Inspector des BPD, der es durch das Tanzen auf mehreren Hochzeiten geschafft hat, ein (relativ) sorgenfreies Leben in Blüdhaven zu führen.
Aber vielleicht reicht ihm das nicht mehr und er versucht nun nach der Macht zu greifen?



Lady Vic:
Assasine, die von Marin angeheuert, aber noch nicht ausbezahlt wurde.
Versucht nun ihr Geld zu bekommen und jagt der Spur von Marin hinterher.
Um diesen zu bekommen ist ihr jedes Mittel recht.



Freddy Minh:
Chef der asiatischen Banden von Blüdhaven.
Tritt jedoch seit Jahren nicht mehr persönlich in Erscheinung und lässt seine Befehle durch seine Frau ausführen.
Er würde am meisten von Marins Verschwinden profitieren, aber ist er deswegen schon derjenige der ihn verschwinden & 21 von Marins Männern umbringen ließ?



Blockbuster (Roland Desmond):
War lange Zeit ein, nur durch seine Muskeln starker, Sparringspartner der Titans. Nachdem er jedoch einen Deal mit dem Dämonenlord Neron eingegangen ist, darf man ihn nicht mehr unterschätzen, weil er nicht mehr nur noch ein geistloser Muskelberg ist.

Abschließendes Geplauder:

Nightwing ist mein absoluter Lieblingscharakter im DCU und so war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich über ihn hier mal schreibe.

Der Grund liegt, man darf es mittlerweile so nennen, in der „Blüdhaven-Saga“, in der er in knapp 100 Heften um das Schicksal dieser Stadt kämpft, am Ende gewinnt & gleichzeitig verliert.
Und in diesen grandiosen Scheitern zeigt sich das Faszinierende an Nightwing; Ein Chara, der in seinen Kampfskills vielleicht sogar noch stärker ist als sein Mentor Batman und auch in anderen Bereichen nicht weit hinter diesen zurücksteht.
Aber er tritt längst nicht so perfekt wie dieser auf, dies ist nun mal das was mich am meisten an Batman stört. Dieser eigentlich „gewöhnliche Sterbliche“, hampelt als Übermensch im DCU herum, macht nie irgendwelche Fehler, hat immer die perfekte Strategie, wartet auf jede Frage mit der perfekten Antwort auf und stellt sich als moralisches Vorbild über alles & jeden.
Nightwing durch seine Selbstzweifel gehemmt & meistens nicht ganz so arrogant und selbstgerecht im Auftreten, ist da doch gleich sehr viel symphatischer.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 29. September 2007
Welcome to the DMZ 4 - The Pulse 12
Titel: DMZ #23

Autor: Brian Wood

Zeichner: Riccardo Burchielli

Verlag: Vertigo/DC Comics



Kurze Einführung:
Der Künstler Decade ist die Hauptfigur in DMZ 23, Wood zeigt verschiedene Lebensabschnitte des Sprayers, der schließlich von der US-Armee gefangen genommen wird, jedoch kann Decade den US-Offizier überreden, mit ihm zum Rangierbahnhof von Queens zu fliegen, dort will er nämlich einen ersten (und letzten) Blick auf sein Lebenswerk werfen.

Abschließendes Geplauder:
Nach den beiden langen Storyarcs Public Works & Friendly Fire lässt es Wood etwas ruhiger angehen und gönnt Matty eine kurze Verschnaufspause.
Wobei er damit der Tradition der ersten beiden Storyarcs on the ground (s.a. The Pulse 1) & body of a journalist (s.a. The Pulse 9 – Welcome to the DMZ 3) folgt, wo er nach den längeren Storyarcs erst einmal 2 Einzelausgaben folgen ließ.

Da nach Public Works keine solche Pause da war, ist jetzt auch in Ordnung, dass es statt nur 2, 4 (bis jetzt angekündigte) Einzelausgaben gibt.

Hoffentlich wird es aber im neuen Jahr wieder einen längeren Storyarc geben.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 22. September 2007
The Pulse 11 – Welcome to… The Exterminators?
Titel: The Exterminators - vol.1 – Bug Brothers (#1-#5)

Autor: Simon Oliver

Zeichner: Tony Moore

Verlag: Vertigo/DC Comics



Kurze Einführung:
Exterminators spielt hauptsächlich in L.A., Kalifornien und wie der Titel schon verrät geht es um Kammerjäger bzw. deren Gegner, das Ungeziefer.

Frisch aus dem Gefängnis entlassen, kommt die Hauptperson, Henry James, in der Firma seines Stiefvaters zeitweilig unter. Bug-be-Gone ist eine Firma die sich schon seit mehr als 70 Jahren mit der Vernichtung von Ungeziefer beschäftigt. Mit dem neuen Wundermittel Draxx glaubt man nun aber die Brut endlich loswerden zu können.
Jedoch hat dieses Wundermittel einige unverhoffte Nebenwirkungen, die u.a. dazu führen dass aus Jägern plötzlich Gejagte werden.

Fazit:
Kakerlaken, Ratten, Spinnen & anderes Ungeziefer & schließlich die Kammerjäger die gegen diese vorgehen, das klingt doch alles sehr klischeehaft oder?
Exterminators bietet vielleicht von der Grundidee her nichts neues, aber die Umsetzung des Konzepts Kammerjäger vs. Ungeziefer ist ganz gut gelungen.
Es wurde bei den Viechern nicht allzu sehr übertrieben (z.B. gibt es keine Riesen-Kakerlaken) & die Kammerjäger sind etwas verrückt (Henry James hat ein kleines Gewaltproblem & ist außerdem n Ex-Knacki, AJ ist ein Draxx-Junkie, Kevin frisst Insekten & labert irgendwelches Zeug, dass die Kakerlaken die Menschheit auslöschen wollen und Stretch nun ja er zitiert irgendwelche östliche Weisheiten, hat es aber gleichzeitig faustdick hinter den Ohren / vermutlich ex-Agent).
Aber damit es nicht langweilig wird, mischen auch noch ein paar andere Parteien im Spiel mit, die Polizei verdächtigt Henry zweier Morde & die Firma Octran, die Draxx verkauft, kocht auch ihr eigens Süppchen (Freundin von Henry arbeitet bei Octran).

Aber eigentlich steht der alltägliche Kampf gegen das Ungeziefer erstmal im Vordergrund, nur am Ende müssen die „Bug Brothers“ halt mal gegen „spezielle“ Viecher ran.

„Bug Brothers“ legt das Fundament für eine Serie, die voller schwarzen Humor steckt, allerdings auch aufzeigt wie zerbrechlich die Zivilisation, durch „Verrottung von Innen“, ist.



Die Jagd ist eröffnet – Waidmanns heil!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 8. September 2007
The Pulse 10 - New Avengers Disassembled / Civil War TPB (#21 - #25)
Titel: New Avengers Civil War TPB

Autor: Brian Bendis

Zeichner:
#21 Howard Chaykin
#22 Leinil Yu
#23 Olivier Coipel
#24 Pasqual Ferry
#25 Jim Cheung

Verlag: Marvel



Kurze Einführung:

Der nach dem Stamford-Disaster beschlossene Registration-Act, spaltet das Marvel Universe in Pro & Contra Registrierung. Dass davon das Vorzeigeteam, die New Avengers, nicht verschont bleiben, war klar.
In New Avengers Dissambled wird nun anhand einzeln erzählter Geschichten von Capt. America, Cage, Spider-Woman, Sentry & Iron Man gezeigt, wie & warum das Team zerbricht.

Fazit:

Warum gerade diese 5?

Iron Man & Captain America sind die Hauptprotagonisten des Civil War und um ihre Rolle, Motive bzw. Hintergründe besser verstehen zu können sind sie nun einmal vorgeschaltet bzw. komplettieren den „Storyarc“.
Zwischen diesen beiden Polen eingebettet sind die drei Mitglieder, die keine eigene Solo-Serie haben (Cage, Spider-Woman & Sentry). Der Leser erfährt hier wieso & warum sie die jeweilige Seite wählen, der sie später im Civil War angehören.
Ich möchte an dieser Stelle vor allem auf die Cage-Storx in #22 eingehen.

Kurze Einführung (hahaha):

Luke Cage hat endlich nach einigen Strapazen das Image des hohlen Power Man ablegen können, doch nun steht er vor einer folgenschweren Entscheidung:

Soll er seine Prinzipien verraten, indem er sich registrieren lässt, dafür hätte er aber ein „ruhiges & sorgenfreies“ Leben für sich und seine Familie, oder soll er das Gesetz brechen, (wieder) zum Outlaw werden und die Trennung von Frau & Kind in Kauf nehmen, nur weil er sich selber treu bleiben will?

Fazit ;-) :

Das Vorspiel auf diese Entscheidung, die Entscheidung selbst und deren Folgen sind das Thema dieses Heftes, dass nicht ohne Grund zu „Issue of the year“ vom Wizard-Magizine gewählt wurde.

Da wäre z.B. die Doppelseite wo naiver Idealismus (vertreten durch Luke Cage & Jessica Jones) und starre Gesetzeshaltung (Iron Man & Ms. Marvel) aufeinander stoßen. Hier auf diesen 2 Seiten werden die Gründe offensichtlich, die zum Civil War führten.

Der Abschied des Helden von Frau & Kind ist auch gut geschrieben und erinnert irgendwie an die Szene in der Ilias in der sich Hektor von seiner Familie verabschiedet.

Auch die danach folgenden Kampfszenen zeigen deutlich die Entwicklung von Luke Cage auf, der sich von einen C-List Hero zu einem potentiellen Superstar des MU gemausert hat. So ist es denn auch kein Wunder, dass er nach den Krieg die Führungsrolle bei den New Avengers übernimmt.

Die Zeichnungen sind sehr gut, nicht übertrieben fotorealistisch, dafür aber immer sehr detailreich. (wer den Zeichenstil mag, kleiner Tipp: Ab der #26 ist Leinil Yu auch der etatmäßige Zeichner der New Avengers)

Ingesamt gesehen ist das TPB durchaus lesenswert, der Inhalt hat zwar nicht soviel mit den Ausgang des Civil War zu tun, dafür erfährt man aber mehr über die Hintergründe der Entscheidungen einzelner Mitglieder der New Avengers.

Jetzt noch n paar Zitate von Luke Cage zum Abschluß:

Iron Man: „No this is about breaking the law. “
Cage: “Slavery used to be a law.”

SHIELD Agent: “Mister Cage, this is SHIELD Agent Gabriel Jones. Can I have a word with you, please?”
Cage: “I’m kind of in the middle of something. Can you come back another time?”
SHIELD Agent: ”I’m sorry, Mister Cage, I can’t do that.”
Cage: “Okay, hold on…”
(sagt’s und schmeißt daraufhin eine Couch durch die Tür)

Cage: „Yo! Helicarrier, this is Luke Cage, how y’all doin’ tonight?“
Maria Hill: “Cage, this is Maria Hill, you’re just making it worse for yourself! We can track that vehicle anywhere you go with it.”
Cage: “Yeah kinda figured, but… We just wanted y’all to know. The revolution is coming.”
Capt. America: “Revolution?”
Cage: “Yeah, I didn’t know what else to say.”

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 2. September 2007
Welcome to the DMZ 3 - The Pulse 9


DMZ vol.2 Body of a Journalist (#6 - #12)

auf englisch im Handel

erscheint am 12.Dezember auf Deutsch bei Panini Comics

Autor: Brian Wood

Zeichner: Riccardo Burchielli
Kristan Donaldson (#11 / Zee, NY)

Kurze Einführung:

Wer schon immer wissen wollte, was mit Victor Ferguson nach dem Hubschrauberabsturz geschah, sollte sich Body of a Journalist reinziehen.
Außerdem enthalten: Zee, NY; indem die Hintergrundgeschichte von Zee erählt wird.
Und New York Times, eine Art "Secret Files & Origins" für die DMZ.

Fazit:

Der 2te große Storybogen wird mindestens genausogut, wenn nicht sogar noch besser erzählt als "on the ground" & die beiden One-Shoots sind sinnvolle Ergänzungen, weil hier auch ein wenig auf den Hintergrund der DMZ eingegangen wird.

"Body of a Journalist" selber überzeugt durch ein gutes Charakterwriting, das insbesondere die beiden Nebenpersonen, den Commander der Free States & "Grandfather" Wilson betrifft.
Das Hauptthema ist aber die Entführung Viktor Fergusons, wobei in den danach folgenden Verhandlungen zwischen den Free States & der "regulären" Regierung der USA zuerst Matthew Roth und später die gesamte DMZ zwischen die Fronten geraten.
Die Zeichnungen von Burchielli überzeugen wie gewohnt und der Gastzeichner Kristian Donaldson fügt sich ganz gut in das Gesamtbild ein, da sein Stil vielleicht etwas collagenhafter als der seines regulären Kollegen ist, aber ansonsten eigentlich ziemlich dem Stil von Burchielli ähnelt.

Diese Serie rockt einfach das Haus und wer sich überlegen sollte, die Serie in sein monatliches Budget aufzunehmen, sollte sich vorher die beiden TPBs zulegen, da in diesen das Fundament für den Rest der Serie gelegt wird.

wallpaper 19 (jpg, 264 KB)

Die Troika der DMZ

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 27. August 2007
The Pulse 8 – Peng


Und du bist tot!

Oder vielleicht doch nicht?

Oder stehst du einfach nach ein paar Monaten/Jahren wieder auf & rennst fröhlich in der Gegend herum?

Ihr seht schon heute geht es um das Thema Tod in Comics.
Das Thema kam bei mir in letzter Zeit einfach auf (bedingt durch Bart Allens Tod & die Spekulationen um Green Arrow). In letzter Zeit (so die letzten 10-20 Jahre ;-) ) ist es zur Mode geworden bei den großen Events einfach immer mindestens ein Dutzend Helden von der Bühne abtreten zu lassen. Was allerdings am Anfang noch etwas Schockierendes & Neues war, ist durch die ständige & regelmäßige Benutzung zur langweiligen Routine verkommen.
Vor allem die übermäßige Benutzung zur Aussortierung von C&D-Klasse Heroes ist erschreckend. Meine Güte es gibt doch auch andere Möglichkeiten, wie diese abtreten können, ohne dass sie gleich sterben müssen (Verlust der Kräfte, keine Lust mehr, schwere Verletzung(en) z.B.). Vor allem Dingen interessiert es keinen Arsch, ob so ein Idiot wie z.B. Bushido stirbt (in der Infinite Crisis) oder ob er auf andere Weise abtritt, das soll heißen, wenn solche Flaschen wie er abtreten, ist das sowie beinahe jedem egal und DC verkauft dadurch auch nicht mehr Hefte. Dies ist nämlich das Hauptargument derjenigen, denen es (optimistisch ausgedrückt) nicht soviel ausmacht, wenn andauernd in Comics die Helden scharenweise sterben.
Der Heldentod verursacht eigentlich nur dann höhere Verkaufszahlen, wenn derjenige der stirbt einigermaßen bekannt ist.
Aber sind wir denn schon so morbid, dass wir nur dann, wenn jemand in dem Heft stirbt, es auch kaufen?
Ich glaube nicht.
Aber es ist doch irgendwie schade, wenn eine so gut erzählte Serie wie Gotham Central erst am Ende, durch Tod von Crispus Allen bedingt, einigermaßen Erfolg hatte.

Verdammtnochma!!!

Und jetzt will DC wieder einen beliebten Charakter unter die Erde bringen.
Die Rede ist von Oliver Queen a.k.a. Green Arrow.

Hmm, muss das sein?

Kriegt man nur so Leser?

Nein!

Marvel hat das bei Civil War bewiesen, wo auch ein paar Leute abtreten mussten (ist einfach irgendwie zur Tradition geworden & muss deswegen so sein). Es wurde zwar ständig mit der Möglichkeit gespielt , dass ein größerer Mitspieler von der Bühne abtritt, aber dies geschah dann eben doch nicht.
Und die Verkaufszahlen waren doch hoch!
Und wer mir jetzt mit Cap America kommt, für den sei darauf hingewiesen, dass dies erst nach dem Event war (war mal was anderes, dass man den Helden erst nach dem großen Event hat sterben lassen. ;-) ).
Dies alles wäre gar nicht mal so schlimm, wenn die gottverdammten Idioten wenigstens im Grab bleiben würden. Bei manchen Charakteren wie Phönix oder Rhas Al Guhl geht das inzwischen so weit, dass sie einfach nur für einen Storyarc aus dem Grab steigen, um kurz darauf wieder darin zu verschwinden.
Ich weiß das eigentlich nur Barry Allen a.k.a. Flash II (bei DC) bzw. Uncle Ben (bei MARVEL) ständig im Grab bleiben werden (hoffentlich).
Aber wenn das dann irgendwann mal so weit ausartet, das jeder Held mindestens 3-4 abgekratzt und danach wieder auftaucht, wird die Glaubwürdigkeit des Comictodes doch ziemlich zerstört sein.

Ja, klar, wir reden hier zwar über Comics, wo Leute durch die Gegend fliegen, aus ihren Augen Hitzeblicke verschießen und Gedanken lesen können, aber wir reden zugleich auch über den Tod, der eigentlich ziemlich endgültig ist/sein sollte.

Soll heißen dass Superkräfte bei Superheldencomics erwartet werden.
Aber man erwartet nicht, dass die Personen, die in diesen Comics herumlaufen, nach Belieben wieder aus dem Grab hüpfen können (außer es ist eine Superkraft, so wie z.B. bei Resurrection Man).

Gut, gut

Kommen wir zum Fazit:

1. Übermäßiges Abschlachten bei Events ist einfallslos & langweilig
2. Der Tod (als Stilmittel) muss nicht immer sein
3. Die Autoren sollten sich mal ein wenig zurückhalten mit dem Umbringen bedeutender Charakter
4. Dann müssten sie die Charas auch nicht andauernd wieder aus dem Grab rausholen

Noch ein paar kleinere Gedanken zum Abschluss:

Ja, ich hab in meinen Beitrag Schwarz auf Weiss 2 – Das Ende geschrieben bzw. zitiert, dass es keine happy ends gibt. Trotzdem wünsche ich es mir bei Green Arrow & Black Canary und zwar deshalb, weil es eigentlich kein Ende ist. Danach wird eine neue Serie gestartet, die Hochzeit ist somit nicht mit dem Thema Ende verbunden, sondern eher mit Neuanfang, bzw. Übergang.

and Iron Man still must die!!!

Wieso?

Kommt noch. Geduld, Geduld.

... link (0 Kommentare)   ... comment